SpaceX-Chef Elon Musk hat sich festgelegt: Bis Ende 2027 soll Künstliche Intelligenz Menschen bei praktisch allen rein digitalen Aufgaben übertreffen. Gleichzeitig steht die SpaceX-Aktie vor einem möglichen technischen Kurstreiber in Milliardenhöhe.
- Musk erwartet bis Ende 2027 übermenschliche KI bei digitalen Aufgaben.
- Cybersicherheit gilt als einer der Bereiche, in denen KI bereits stark aufholt.
- SpaceX könnte durch das Nasdaq-100-Rebalancing rund 12,4 Milliarden Dollar an passiven Käufen anziehen.
Elon Musk hält den nächsten großen Sprung bei Künstlicher Intelligenz offenbar für näher als viele andere. Bis Ende 2027 werde KI alles, was Menschen digital erledigen können und keine physische Manipulation von Materie erfordert, auf übermenschlichem Niveau beherrschen, schrieb der Tesla- und SpaceX-Chef bereits Ende August auf X.
AI will be able to do anything digital (that doesn’t require shaping atoms) at a superhuman level by the end of next year
— Elon Musk (@elonmusk) August 31, 2026
Auslöser für seinen Post war eine Diskussion mit Vercel-Chef Guillermo Rauch über die Fähigkeiten von KI-Agenten in der Cybersicherheit. Dabei ging es unter anderem um eine kritische Sicherheitslücke in JFrog Artifactory. Rauch stellte die Frage in den Raum, ob KI-Agenten inzwischen in der Lage sind, schwerwiegende Schwachstellen selbstständig zu finden und auszunutzen. Eine offizielle Bestätigung, dass die konkret diskutierte Lücke tatsächlich von KI entdeckt und ausgenutzt wurde, lag ihm allerdings nicht vor.
Gerade beim Thema Hacking sieht Musk großes Potenzial. Er verwies auf eine frühere Einschätzung von Google-Mitgründer Larry Page, wonach KI dem Menschen bei Cyberangriffen irgendwann überlegen sein werde. Seine aktuelle Prognose würde bedeuten, dass dieser Punkt bereits innerhalb der nächsten rund 16 Monate erreicht sein könnte.
Das ist allerdings eine Prognose und kein Fahrplan der KI-Branche. Ob Systeme bis Ende 2027 tatsächlich sämtliche digitalen Tätigkeiten auf übermenschlichem Niveau erledigen können, bleibt offen. Real sind dagegen bereits jetzt zunehmende Cyberangriffe. Diese breiten insbesondere den Rückversicherern Kopfzerbrechen, da die Schäden schnell immens sind.
SpaceX-Aktie vor Milliarden-Kaufwelle
Aktuell steht jedoch ein ganz anderes Ereignis im Fokus der SpaceX-Aktionäre. Nach der jüngsten Ausweitung des Streubesitzes könnte das Unternehmen beim Nasdaq-100-Rebalancing deutlich stärker gewichtet werden.
JPMorgan erwartet, dass das Gewicht von aktuell 1,25 auf rund 1,51 Prozent steigen könnte. Das Rebalancing soll am 21. September wirksam werden. Daraus könnten laut den Strategen passive Nettokäufe von rund 12,4 Milliarden Dollar durch Indexfonds und ETFs entstehen.
Der Hintergrund ist ungewöhnlich: Obwohl SpaceX inzwischen mehr als zwei Billionen Dollar wert ist, war die Aktie im Nasdaq 100 bislang wegen des vergleichsweise kleinen Streubesitzes untergewichtet. Inzwischen sind mehr als eine Milliarde Aktien aus Haltefristen freigegeben worden. Der Streubesitz ist dadurch von weniger als zehn auf fast 30 Prozent gestiegen.
Der mögliche Kaufdruck ist allerdings kein fundamentaler Kurstreiber. Indexfonds müssten die Aktie kaufen, weil sich deren Gewicht im Index verändert. Gleichzeitig kommen weitere Aktien aus Haltefristen auf den Markt. Bis Mitte November könnten insgesamt mehr als 2,3 Milliarden zusätzliche Aktien handelbar werden.
Damit stehen sich zwei Kräfte gegenüber: Auf der einen Seite könnten Milliarden Dollar an passiver Nachfrage stehen. Auf der anderen Seite wächst das potenzielle Angebot. Für einen weiteren Kursanstieg gibt es daher keine Garantie.
Den Weltraum erobern, die Erde dank Starlink umfassend vernetzen und die Künstliche Intelligenz revolutionieren: SpaceX ist die größte 3er-Kombiwette auf das Genie Elon Musk. DER AKTIONÄR setzt im AKTIONÄR-Depot auf einen weiteren Kursanstieg. Die Aktie ist ein Kauf.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.
SpaceX-Aktien befinden Sich in einem Realdepot der Börsenmedien AG.
Heute, 06:28
Bei Google bevorzugen