Seit Menschen zum Himmel blicken, treibt sie dieselbe Frage um: Was liegt dort draußen? Schon Galileo Galilei richtete 1610 sein Teleskop auf den Nachthimmel und entdeckte Dinge, die mit bloßem Auge verborgen geblieben waren. Heute träumen Visionäre wie SpaceX-Chef Elon Musk gar von der Bevölkerung des Mars.
- SpaceX will mit Starship den Weg zu Mond und Mars ebnen.
- Der Börsengang machte Elon Musk zum ersten Billionär der Geschichte.
- Für Anleger geht es um weit mehr als Raketen – und um eine gigantische Zukunftswette.
Es klingt nach Science-Fiction, doch Musk meint es todernst: Der Mensch soll nicht auf der Erde bleiben. Er soll zu einer multiplanetaren Spezies werden. Raumfahrt ist für den Tesla- und SpaceX-Chef kein Selbstzweck. Sie soll die Grenzen dessen verschieben, was Menschen für möglich halten.
Als Musk SpaceX 2002 gründete, war das Unternehmen zunächst kaum mehr als eine Wette gegen die etablierte Raumfahrtindustrie. Heute ist SpaceX der dominierende private Anbieter von Raketenstarts. Die wiederverwendbare Falcon 9 hat das Geschäft mit Satelliten und Raumtransport grundlegend verändert. Starlink wiederum hat aus dem Raketenbauer einen globalen Kommunikationskonzern gemacht. Doch das eigentliche Ziel liegt noch viel weiter entfernt.
Der Mars ist das nächste Ziel
Bereits 2017 sagte Musk im Rahmen einer Investorenpräsentation: „Eine Spezies zu werden, die auf mehreren Planeten lebt, ist verdammt viel besser, als eine Spezies zu bleiben, die nur auf einem Planeten lebt.“
Seine Idee: Mit Starship sollen zunächst große Mengen an Material und später Menschen zum Mond und zum Mars gebracht werden. Langfristig schwebt Musk eine sich selbst erhaltende Stadt auf dem Roten Planeten vor. SpaceX spricht inzwischen davon, dass dafür letztlich Millionen Tonnen Fracht und mehr als eine Million Menschen nötig wären.
Das klingt gewaltig. Es ist gewaltig. Und genau deshalb ist Starship das wichtigste Projekt in der Geschichte von SpaceX. Die Rakete soll vollständig wiederverwendbar sein und deutlich größere Nutzlasten transportieren als heutige Systeme. Gelingt das, könnte sich der Zugang zum All erneut dramatisch verbilligen.
Noch ist der Weg allerdings lang. Starship befindet sich weiterhin in der Testphase. Die vergangenen Flüge haben Fortschritte gebracht, aber auch gezeigt, wie schwierig das Vorhaben ist.
Die Geschichte von SpaceX ist längst nicht mehr nur eine Geschichte über den Traum vom Mars. Sie ist auch eine Geschichte über Vermögen. Musk ist inzwischen der reichste Mensch der Welt. Und SpaceX spielt dabei eine immer größere Rolle. Der Börsengang im Juni 2026 machte ihn zum ersten Billionär der Geschichte. Zum Handelsstart wurde SpaceX zeitweise mit mehr als zwei Billionen Dollar bewertet. Forbes bezifferte Musks Vermögen am ersten Handelstag auf rund 1,1 Billionen Dollar. Doch Musk träumt vielleicht von noch mehr Reichtum: Mit leistungsabhängigen Aktienpaketen könnte sein Vermögen in den kommenden Jahren noch enorm steigen, wenn weitere Meilensteine erreicht werden.
Im Weltraum-Business locken Milliarden. Anleger können mit dem Global Space Champions Index auf zahlreiche Unternehmen aus der Branche setzen – darunter auch SpaceX. Nachdem sich die erste IPO-Euphorie inzwischen gelegt hat, hat DER AKTIONÄR die Aktie jüngst ins AKTIONÄR-Depot aufgenommen. Denn an der langfristigen Story hat sich nichts geändert: SpaceX bleibt eine der spannendsten Zukunftswetten – und ein Kauf.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.
SpaceX-Aktien befinden sich in einem Realdepot der Börsenmedien AG.
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28.08.2026, 12:15
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