28.09.2018 Thorsten Küfner

Shell, BP oder Total: Was ist der stärkste Chart im Sektor?

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Total
Trendthema

Die Ölpreise zeigen sich aktuell in sehr starker Verfassung. Entsprechend gut sieht es auch für die drei großen europäischen Öl- und Gasproduzenten aus. Doch bei welchen der Blue Chips sollten Anleger jetzt zugreifen? DER AKTIONÄR hat daher die Charts von Total, BP und Shell näher unter die Lupe genommen.

Die Aktie von Total hat sich in dieser Woche wieder ganz nah an das Jahreshoch bei 56,20 Euro herangekämpft und steht kurz vor einem frischen Kaufsignal. Der Weg nach oben wäre nun frei bis zur Marke von 58,50 Euro. Anschließend läge die nächste Hürde bei 59,50 Euro, dem Hoch aus dem Jahre 2008.

Shell: Der Dampfer kommt nur langsam in Fahrt

Die vor allem wegen der hohen und seit 1945 nicht mehr gesenkten Dividende beliebten Aktien von Royal Dutch Shell steckten längere Zeit als andere Öltitel in der Konsolidierung fest, zuletzt kam aber auch hier Schwung rein. Gelingt nun der nachhaltige Anstieg über die Marke von 2.700 Britische Pence, wäre anschließend Luft nach oben bis etwa 2.800 Pence, danach bis 2.844 Pence.

BP: Allzeithoch im Visier

Das rein charttechnisch betrachtet größte Potenzial hat aktuell die Aktie von BP. Nachdem das alte Jahreshoch bei 690 Pence übersprungen werden konnte, gibt es nun vorerst keinen einzigen wirklich nennenswerten Widerstand auf dem Weg zum bisherigen Allzeithoch bei 658 Pence Denn damals explodierte die Bohrplattform Deepwater Horizon und der Aktienkurs rauschte ohne eine einzige Gegenbewegung nach unten, sodass es nun zwischen 590 und 658 Pence keine wirkliche charttechnische Hürde gibt.

BP hat die Nase vorn
Rein fundamental betrachtet überzeugen alle drei europäischen Energieriesen restlos. Langfristig orientierte Anleger sollten eigentlich bei allen drei Dividendenperlen wenig falsch machen. Rein charttechnisch betrachtet scheinen die Anteile von BP derzeit noch einen Tick attraktiver als die beiden Titel der Rivalen zu sein.

Mit welchen Titeln mutige Anleger sogar die Chance auf bis zu 100 Prozent bis Jahresende haben, erfahren Sie hier.