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26.07.2021 Michael Schröder

SAF-Holland: Prognoseerhöhung möglich – AKTIONÄR favorisiert diesen Wert

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SAF-Holland

SAF-Holland schließt eine Erhöhung seiner Jahresprognose trotz stark gestiegener Stahlpreise nicht aus. Die Auftragsbücher des Nutzfahrzeugzulieferers sind prall gefüllt. Den Anstieg der Materialkosten kann die Gesellschaft größtenteils an die Kunden weitergeben. Die Konsolidierung der letzten Wochen könnte nun enden.

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"Vor der Veröffentlichung unserer Quartalszahlen am 12. August werden wir uns die Chancen und Risiken ansehen und unsere Guidance für 2021 kritisch prüfen" sagte Finanzchefin Inka Koljonen der Börsen-Zeitung. "In diesem Jahr werden wir ganz klar zweistellig wachsen." Bisher rechnet das Unternehmen mit einem Erlösanstieg um bestenfalls knapp 20 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr war der Umsatz nach 1,28 Mrd. Euro 2019 um ein Viertel gefallen.

Kunden in Europa, dem wichtigsten Markt des Unternehmens, müssen zum Teil bis Anfang 2022 auf ihre Bestellungen warten. "Wir arbeiten inzwischen wieder in drei Schichten in allen europäischen Werken und erhöhen die Kapazitäten überall", sagte Koljonen weiter.

Auf der Kostenseite spürt das Unternehmen aber den Anstieg der Stahlpreise: "Je nach Art und Region bis auf das Zwei- bis Dreifache", so die Managerin. "Für uns entspannt sich die Lage jedoch, weil wir höhere Vertragspreise weitergeben können". Allerdings geschieht dies verzögert: "Im OEM-Geschäft dauert es drei bis sechs Monate."

SAF-Holland (WKN: SAFH00)

Die Branche boomt. Die mögliche Prognoseerhöhung sorgt für frische Impulse. Die Aktie könnte ihre Konsolidierungsphase beenden und wieder Kurs auf das Verlaufshoch aus dem Juni nehmen. DER AKTIONÄR favorisiert bei den Nutzfahrzeugzulieferern aber die Aktie von JOST Werke, die ebenfalls günstig bewertet und charttechnisch aussichtsreich ist.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von JOST befinden sich im Real-Depot von DER AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)