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09.07.2021 Michael Schröder

AKTIONÄR-Tipp JOST: Konsolidierung vor Abschluss – „attraktives Aufwärtspotenzial“ von 38%

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JOST Werke

Die JOST-Aktie hat in den letzten Wochen eine Verschnaufpause eingelegt. Vom Juni-Hoch hat die Aktie rund 16 Prozent an Wert verloren. Analysten sehen bei der Aktie des Nutzfahrzeugzulieferers eine attraktive Einstiegschance und ein Aufwärtspotenzial von 38 Prozent. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.

Die Nachfrage boomt. Der Bedarf an LKW, Anhängern und landwirtschaftlichen Frontladern stieg im ersten Quartal weiter an. „Wir haben einen vielversprechenden Start in das Jahr 2021 erlebt“, so JOST- Finanzchef Christian Terlinde bei der Vorlage der Q1-Zahlen Mitte Mai. Die Nachfragebelebung in den wichtigsten Märkten und die trotz der Pandemie durchgeführten Maßnahmen zur Effizienzverbesserung haben sich positiv bemerkbar gemacht. Dieser Trend dürfte sich im zweiten Quartal fortgesetzt haben. Frische Zahlen dazu gibt es am 12. August.

Die Prognose für das Gesamtjahr dürfte daher bestätigt werden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll überproportional zum Umsatz im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen und damit deutlich über dem Vorjahreswert liegen. Im Vorjahr war das bereinigte EBIT wegen der Coronakrise um knapp fünf Prozent auf gut 73 Millionen Euro gesunken, die entsprechende Marge ging um 1,2 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent zurück.

Warburg Research („Buy“) spricht von einem „attraktives Aufwärtspotenzial“ und hat ein Kursziel von 69 Euro ermittelt. Rückläufige Volumina auf dem chinesischen Markt im zweiten Halbjahr werde der Hersteller sicherheitsrelevanter Systeme für Nutzfahrzeuge wegstecken können, so Analyst Mustafa Hidir.

Die Deutsche Bank („Buy“) sieht die Aktie bei 60 Euro fair bewertet. Analyst Nicolai Kempf verweist bei der Begründung auf die anhaltend starke Nachfrage. Günstig sei auch die kontinuierliche Arbeit des LKW-Zulieferers an den Kosten und mögliche Abspaltungen von nicht allzu profitablen Unternehmensteilen.

JOST Werke (WKN: JST400)

Das 2021er-KGV liegt aktuell bei 20 und dürfte im kommenden Jahr auf günstige 14 sinken. Nach dem Rücksetzer sollte sich die Aktie daher im Bereich um 50 Euro stabilisieren. Spätestens mit den Zahlen dürfte der Titel seinen Aufwärtstrend fortsetzen und wieder Kurs auf das Jahreshoch bei 57,80 Euro bzw. die Analystenziele nehmen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

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Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von JOST befinden sich im Real-Depot von DER AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)