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Foto: Börsenmedien AG, RWE
03.05.2021 Maximilian Völkl

RWE: Der nächste Schritt

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RWE

Auf der Hauptversammlung musste sich RWE zuletzt einmal mehr harsche Kritik an der Kohleverstromung gefallen lassen. Doch der Konzern arbeitet weiter daran, den anspruchsvollen Wandel hin zu Erneuerbaren Energien zu meistern. Nun soll in Deutschland ein weiterer Schritt folgen.

RWE will am Braunkohletagebau Inden einen großen Solarpark mit einem Batteriespeicher für den dort produzierten Strom bauen. RWE habe von der Bundesnetzagentur den Zuschlag für die EEG-Förderung erhalten und werde jetzt beim Kreis Düren den Bauantrag stellen, teilte der Konzern am Montag mit. Wenn alles klappe, könne die Anlage im Juni kommenden Jahres erstmals Strom erzeugen und speichern.

Die Solarmodule sollen in der Spitze 14,4 Megawatt elektrische Leistung bereitstellen. Der angeschlossene Batteriespeicher soll als Puffer dienen, um die Stromeinspeisung besser auf den Bedarf abstimmen zu können. Der Tagebau Inden soll Ende 2029 auslaufen. Dann soll das Tagebauloch mit Wasser gefüllt werden. Der Solarpark liegt dann am Rande des künftigen Sees.

RWE (WKN: 703712)

Es ist nur ein kleiner Schritt, doch der verdeutlicht einmal mehr, dass RWE auf dem richtigen Weg ist. Es wird noch Jahre dauern, bis sich der Konzern von den konventionellen Kraftwerken endgültig verabschiedet. Doch auch bei grünen Energien spielt der Versorger bereits eine führende Rolle. Das dürfte auch an der Börse wieder für Auftrieb sorgen. Anleger bleiben weiter an Bord.

Mit Material von dpa-AFX