Trotz der Konsolidierung in den vergangenen Monaten bleiben Rüstungsaktien an der Börse begehrt. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen aus der Branche ein IPO anstreben. Mit dem Marine- und Meerestechnikspezialisten Gabler steht bereits der nächste Kandidat in den Startlöchern. Mittlerweile gibt es mehr Details zum bevorstehenden IPO.
DER AKTIONÄR hatte bereits über den geplanten Börsengang von Gabler berichtet. Nun wurde bekannt, dass der Angebotszeitraum für die neuen Aktien bereits morgen, am 25. Februar, beginnen soll. Die Aktien werden dabei in einer Preisspanne von 37 bis 47 Euro angeboten. Am 4. März soll voraussichtlich der endgültige Angebotspreis bekanntgegeben werden und um den 9. März dürfte dann bereits der erste Handelstag stattfinden. Gelistet wird Gabler im Scale-Segment der Börse Frankfurt.
Gabler will bis zu 1,05 Millionen neue Aktien und bis zu 1,675 Millionen bestehende Aktien des bisherigen Eigentümers, der Possehl Mittelstandsbeteiligungen GmbH, anbieten. Hinzu kommt eine Greenshoe-Option über weitere bis zu 393.750 Aktien. Das Angebotsvolumen soll damit bei rund 112 bis 142 Millionen Euro liegen, die Kapitalerhöhung könnte dem Unternehmen einen Nettoerlös in Höhe von etwa 41 Millionen Euro bringen.
Possehl will auch nach dem IPO mindestens eine Minderheitsbeteiligung halten. Zunächst einmal beläuft sich der Streubesitz nach Angaben von Gabler auf 49,9 Prozent. Die Marktkapitalisierung würde dann bei gut 250 Millionen Euro liegen.
Gabler ist nach eigenen Angaben einer der größten Anbieter von U-Boot-Masten und sorgt mit Kommunikation, Sensorik oder Optronik auch für Unterwasserüberwachung oder -datenübertragung. Damit agiert der Konzern am Puls der Zeit, die Nachfrage dürfte gut sein (mehr Details hier). Ob sich ein Kauf lohnt, müssen aber die ersten Kurse und die Bewertung im März zeigen. DER AKTIONÄR bleibt am Ball und wird über das IPO berichten.
Heute, 15:05