Neue Ausgabe: 12 Top-Aktien für Post-Corona-Ära
04.05.2017 Thorsten Küfner

Royal Dutch Shell: Gewinn bleibt hoch, die Dividende heilig

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Royal Dutch Shell
Trendthema

Der britisch-niederländische Energiekonzern Royal Dutch Shell hat nun auch seine Zahlen für das erste Quartal 2017 auf den Tisch gelegt und konnte überzeugen: Zwar lag der Umsatz mit 71,8 Milliarden Dollar knapp unter den Erwartungen, dafür konnte der Öl- und Gasförderer beim Nettoergebnis die Prognosen der Analysten leicht übertreffen.

So belief sich der Reingewinn auf 3,5 Milliarden Dollar beziehungsweise 0,43 Dollar je Aktie. Konzernchef Ben van Beurden sprach von einem „starken Quartal“. Man war dank des freien Cashflows in Höhe von 5,2 Milliarden Dollar in der Lage, die Schulden weiter zu reduzieren (hinzu kommt der Abbau von Verbindlichkeiten durch Verkäufe von Assets, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehören) und die Dividende aus den erwirtschafteten Mitteln bezahlen zu können.

Sieben Prozent Dividendenrendite!

Die Dividende wird indes wie erwartet stabil bei 0,47 Dollar pro Anteilschein gehalten, womit Shell die stolze Dividendentradition (keine Kürzung seit 1945) fortsetzen kann und die Anleger sich über eine satte Dividendenrendite von knapp sieben Prozent freuen können. Zur kompletten Unternehmensmeldung geht es hier.

Aktie bleibt attraktiv
DER AKTIONÄR hält weiter an seiner Kaufempfehlung für die günstig bewertete Shell-Aktie fest. Wer noch nicht engagiert ist, hat aber keine Eile: Sowohl die aktuelle Verfassung des Ölpreises als auch das Chartbild bei Shell machen eher nicht den Eindruck, dass die Aktie in Kürze „davonlaufen“ würde. Bereits investierte Anleger bleiben an Bord, beachten den Stopp bei 20,50 Euro und die nächsten Stichtage für die Dividende.