11.03.2015 Maximilian Steppan

Rohölbestände auf Rekordhoch: Öl-Aktien meiden?

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Die Rekordstände bei den Rohöllagerbeständen der USA gehen weiter. Nach Angaben des US-Energieministeriums hätten die Vorräte um 4,5 Millionen auf einen neuen Höchstwert von 448,9 Millionen Barrel (1 Barrel= 159 Liter) im Vergleich zur Vorwoche zugelegt. Analysten hatten im Schnitt noch einen etwas stärkeren Anstieg um 4,75 Millionen Barrel erwartet.

Seit Monaten steigen die US-Ölreserven unter anderem wegen der Förderung von Schieferöl("Fracking") immer stärker an. Auch wenn sich die Ölpreise vorerst stabilisiert haben, lastet ein zunehmend stärker werdender US-Dollar auf den Notierungen. Zu nahezu allen wichtigen Währungen befindet sich der Dollar im Höhenflug. Dies verteuert Rohöl außerhalb des Dollarraums und bremst in der Regel die Nachfrage. "Der starke Dollar und das nach wie vor vorhandene Überangebot üben weiterhin Abwärtsdruck auf den Ölpreis aus", kommentierten Experten des Bankhauses Metzler. Die Ölproduzenten haben in den letzten Wochen schon auf den Ölpreisverfall reagiert. Sie kürzten kurzerhand die Investitionen wie Royal Dutch Shell, um die Dividendenausschüttungen konstant zu halten.

Welche Öl-Aktien sich Anleger auf die Watchlist nehmen sollten und welche sie besser meiden sollten, erfahren Sie einem aktuellen DAF-Interview.