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Rheinmetall: Der nächste Boost

Rheinmetall: Der nächste Boost
Foto: CHROMORANGE/Michael Bihlmayer/dpa/picture alliance
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Maximilian Völkl 03.11.2025, 11:14 Maximilian Völkl

Der nachhaltige Befreiungsschlag bei Rheinmetall nach der monatelangen Konsolidierung lässt nach wie vor auf sich warten. Neue Impulse gibt es für den Rüstungskonzern zu Wochenbeginn aber von Analystenseite. Rothschild Redburn hat die Coverage des DAX-Titels mit einer klaren Kaufempfehlung gestartet.

Auf 2.300 Euro beziffern die Analysten das Kursziel für Rheinmetall. Entsprechend lautet die Einstufung „Buy“. Rund 35 Prozent Potenzial werden der Aktie damit auf dem aktuellen Niveau zugesprochen.

Derweil hat der Konzern Ende der vergangenen Woche wieder einmal einen neuen Auftragsgewinn vermeldet. In den USA hat Rheinmetall vom National Center for Manufacturing Sciences (NCMS) einen Auftrag über 26,6 Millionen Euro für die Schadinstandsetzung von Bradley-Schützenpanzern erhalten. Das System ist sowohl bei der US Army als auch in der Ukraine im Einsatz. Bis März 2027 soll das Programm abgeschlossen sein.

Darüber hinaus will Rheinmetall durch die Kooperation mit entsprechenden Partnern den Bau von Produktionsanlagen für synthetischen Kraftstoff für den militärischen Bedarf vorantreiben. Der Konzern will bei dem Projekt „Giga PtX2“ als Generalunternehmer eine ganzheitliche Lösung von der Engineering-Phase bis zum langfristigen Betrieb anbieten. „Kriegstüchtigkeit erfordert eine resiliente Energieinfrastruktur. Die Aufrechterhaltung von Lieferketten für fossilen Kraftstoff wird für die europäischen Staaten im Verteidigungsfall herausfordernd sein. 

Mit den Giga PtX-Anlagen setzen Rheinmetall und seine Partner ein starkes Signal für die industrielle Transformation, den Klimaschutz sowie die sicherheitspolitische Resilienz Europas“, so CEO Armin Papperger.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Rheinmetall ist auf Kurs. Die Konsolidierung an der Börse geht zwar noch weiter. Doch langfristig sind höhere Kurse drin, ein neues Rekordhoch ist nach Einschätzung des AKTIONÄR eine Frage der Zeit. Wer noch nicht investiert ist, nutzt schwache Tage weiter zum Einstieg.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der Rheinmetall befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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