Der Biotech-Gigant hat die Erwartungen an das dritte Quartal spielerisch übertroffen. Die Regeneron-Aktie reagiert mit einem satten Kursplus von knapp acht Prozent auf das starke Zahlenwerk und setzt sich im vorbörslichen US-Handel an die Spitze im marktbreiten S&P 500.
Regeneron steigerte die Erlöse zwischen Juli und September um satte 36 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Analysten hatten gerade einmal gut 4,5 Milliarden Dollar auf dem Zettel stehen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie schoss um satte 70 Prozent auf 20,07 Dollar nach oben. Der Markt rechnete gerade einmal mit einem Gewinn von 16,24 Dollar pro Papier.
Einmal mehr konnte sich das Unternehmen (und der Pharma-Partner Sanofi) auf Dupixent verlassen. Die unter der Rubrik "Einnahmen aus Zusammenarbeiten" aufgeschlüsselten geflossenen Geldern im Rahmen der Kooperation mit dem französischen Pharma-Konzern beliefen sich auf 2,72 Milliarden Dollar, was einem Plus von 68 Prozent entsprach. Darin enthalten sind zum Großteil die Dupixent-Erlöse, die Regeneron zustehen.
Auch das Krebsmedikament Libtayo trug zum starken Wachstum bei. Weltweit stiegen die Einnahmen im dritten Quartal mit dem Mittel um 51 Prozent auf 550 Millionen Dollar. Zudem brummt das Geschäft mit der höheren Dosierung des Augenheilmedikaments Eylea: Die Einnahmen stiegen hier um 62 Prozent auf 699 Millionen Dollar. Im Gegenzug knickten die Einnahmen mit der "klassischen Version" erwartungsgemäß deutlich ein.
Regeneron wächst schneller als erwartet, und das hochprofitabel. Das Kursplus von rund acht Prozent ist absolut gerechtfertigt. Mit dem Sprung auf ein frisches 52-Wochen-Hoch sendet der Wert zudem ein starkes Signal von der Charttechnik-Seite. Kein Stück aus der Hand geben, denn die Bewertung ist immer noch attraktiv. Seit Vorstellung in AKTIONÄR-Ausgabe 46/25 beläuft sich das Kursplus auf ordentliche 44 Prozent.
Heute, 13:22
Bei Google bevorzugen