Der Markt für intelligente Mobilitätslösungen für Busse und Bahnen befindet sich weltweit im Umbruch – geprägt von Trends wie Digitalisierung, Elektromobilität, autonomem Fahren, Smart Ticketing und dem zunehmenden Einsatz von KI. Dies führt zu einer hohen Zahl von Ausschreibungen. Hier hat INIT als international führender Digitalisierungsspezialist für Busse und Bahnen einen Millionenauftrag in Australien erhalten.
Der solide Auftragsbestand von 343 Millionen Euro (Stand: 31. Dezember) bei INIT wächst weiter: Transport for NSW (TfNSW) in Australien hat den Auftrag zur Modernisierung der Fahrkartensysteme des Sydney-Opal-Netzwerks an INIT vergeben. Der Auftrag umfasst die Modernisierung des Opal-Fahrkartensystems unter Verwendung der neuesten Softwaregeneration für das Zentralsystem sowie modernster elektronischer Komponenten. TfNSW schätzt das Gesamtvolumen für INIT auf rund 615 Millionen AUD (umgerechnet rund 377 Millionen Euro) für Konzeption, Installation und Lieferung des Fahrkartensystems sowie dessen Betrieb über einen Zeitraum von zehn Jahren.
AKTIONÄR-Leser wissen: INIT hilft seinen Kunden, den ÖPNV attraktiver, effizienter und schneller zu machen – von einfach handhabbaren Bezahlsystemen über die effiziente Beförderung einzelner Fahrgäste bis hin zum autonomen Fahren. KI-basierte Assistenzsysteme zur Unterstützung des Leitstellenpersonals oder zur Aufbereitung von Verkehrsdaten sind bereits im Einsatz.
Jetzt Real-Depot 1 Monat für 78 Euro testen
Die weiter anwachsenden Orderbücher bilden eine solide Grundlage für weiteres Wachstum. In Kombination mit erwarteten Effizienzsteigerungen und sinkenden Kosten durch optimierte Prozesse dürfte die Profitabilität in den kommenden Jahren überproportional zulegen. Nach einem Umsatzanstieg auf 400 Millionen Euro (Vorjahr: 329,6 Millionen Euro) könnten die Erlöse 2027 bereits 430 Millionen Euro erreichen. Der Gewinn je Aktie könnte nach geschätzten 2,75 Euro im laufenden Jahr (Vorjahr: 1,97 Euro) dann auf 3,50 Euro steigen.
Echtzeitinformationen von Verkehrsmitteln sind ein Schlüssel zur Mobilität von morgen. INIT verfügt über das passende Produktportfolio. Mit dieser marktführenden Stellung sollten die Karlsruher auch in Zukunft weitere lukrative Großprojekte an Land ziehen. Gelingt es dem Vorstand, diese wie gewohnt abzuarbeiten, ist bei nachhaltig steigenden Umsätzen eine deutliche Margenverbesserung zu erwarten. Vor diesem Hintergrund sollte die mit einem KGV von 17 (2027e: 14) recht günstig bewertete Aktie wieder nachhaltig Kursregionen jenseits der 50-Euro-Marke erreichen und dabei auch neue Rekordstände ansteuern. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot daher auf steigende Kurse.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Init befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 09:25