Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
21.07.2021 Benjamin Heimlich

Outbrain: Diesen IPO-Kandidaten kennen Sie ganz sicher

Die Empfehlungskästen von Outbrain begegnen Nutzern von Medien-Websites wie Spiegel Online täglich. Beim für Donnerstag geplanten IPO an der Nasdaq will das israelische Werbe-Unternehmen nun einen dreistelligen Millionen-Betrag einsammeln und damit das weitere Wachstum finanzieren. Der Markt dafür ist vorhanden.

Laut einer Erhebung von eMarketer wird der Anteil der Media-Werbeausgaben am digitalen Gesamtwerbemarkt von 61 Prozent im laufenden Jahr auf 68 Prozent in 2024 ansteigen. Gleichzeitig erwarten die Analysten im Online-Werbemarkt ein Plus von 42 Prozent auf 646 Milliarden Dollar.

Ähnlich starke Wachstumsraten kann auch Outbrain vorweisen. Das Umsatzplus im ersten Quartal 2021 lag bei 29 Prozent auf 228 Millionen Dollar. Mit einem Gewinn von elf Millionen Dollar im Q1 hat das Unternehmen bereit im ersten Vierteljahr das Ergebnis des Gesamtjahres (!) 2020 fast verdreifacht.

Die Empfehlungskästen des Unternehmens sind unter anderem auf den Websites von Spiegel Online, CNN, Le Monde und der Washington Post eingebunden.

Am oberen Ende der von 24 bis 26 Dollar reichenden Preisspanne kommt das IPO auf ein Emissionsvolumen von 208 Millionen Dollar. Outbrain würde damit eine Marktkapitalisierung von 1,4 Milliarden Dollar auf die Börsen-Waage bringen.

Das Unternehmen ist ein äußerst interessanter Börsenkandidat in einem spannenden Wachstumsmarkt. DER AKTIONÄR nimmt Outbrain auf die Watchlist.