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18.02.2019 Thorsten Küfner

Ölpreis glückt der Ausbruch: Was ist jetzt bei Gazprom, Shell & Co zu tun?

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BP

Lange Zeit sah es für den Ölpreis alles andere als gut aus. So sorgten die überraschenden Ausnahmen bei den Iran-Sanktionen im Herbst für ein Überangebot. Hinzu kamen Sorgen vor einer deutlichen Abschwächung der Weltwirtschaft. Doch an beiden Fronten hat sich die Lage mittlerweile entspannt und die Kurse ziehen wieder an.

So wurde das Überangebot durch die Förderkürzungen der OPEC sowie anderer wichtiger Fördernationen wie etwa Russland wieder erheblich reduziert. Auch die Ängste vor einem kräftigen Rückgang der Ölnachfrage im Zuge einer deutlichen konjunkturellen Eintrübung der Weltwirtschaft nahmen zuletzt deutlich ab. Das Ende des Shutdowns sowie relativ positive Signale im Handelsstreit zwischen den USA und China hellten die Stimmung an den Märkten zusätzlich auf.

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Neues 3-Moants-Hoch
Dementsprechend ist es wenig verwunderlich, dass sich die Ölpreise zuletzt wieder erholen konnten. So haben sowohl Brent- als auch WTI-Öl kürzlich neue 3-Monats-Hoch markiert. Der Weg nach oben wäre rein charttechnisch betrachtet nun vorerst frei bis knapp 70 Dollar (Brent) beziehungsweise etwa 65 Dollar (WTI).

Von den jüngsten Ölpreisanstiegen haben natürlich auch die Aktien der Öl- und Gasproduzenten Shell, Gazprom und BP profitieren können. Gerade bei BP und Shell haben sich die Chartbilder wieder deutlich aufgehellt. Beiden Blue Chips glückte kürzlich der Ausbruch aus den Abwärtstrends.

BP und Shell für konservative, Gazprom für mutige Anleger

Shell und BP bleiben klassische Kostolany-Aktien, welche Anleger in ihren Depots liegen lassen können. Auch nicht investierte Anleger können hier jetzt noch zugreifen. Die Bewertungen der hochprofitablen Konzerne sind gerade im Vergleich zu den US-Rivalen noch günstig. Zudem locken Dividendenrenditen von fast sechs Prozent. Die extrem niedrig bewertete Aktie von Gazprom bleibt hingegen nach wie vor nur für mutige Anleger geeignet.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Autor hält Positionen an Shell und BP, die von einer etwaigen aus der Publikation resultierenden Kursentwicklung profitieren.

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