07.01.2015 Maximilian Steppan

Öl-Aktien im Blickpunkt: Max Ottes Liebling unter der Lupe (5)

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DAX
Trendthema

Statoil zählt neben Total zu den Favoriten von Portfoliomanager Max Otte. Allerdings hat sich auch die Statoil-Aktie dem Ölpreisverfall nicht entziehen können. Sie büßte seitdem rund 40 Prozent an Wert ein. Für Dividendenfans könnte sich hier eine attraktive Einstiegschance ergeben. Das Unternehmen zahlt seinen Aktionären seit Jahren konstant einen Gewinnanteil aus. Selbst als der Ölpreis inmitten der Finanzkrise rapide gefallen war, konnte die Firma die Dividendenausschüttung aufrecht erhalten. Das sollte auch zukünftig kein Problem werden, weil der norwegische Energiekonzern über Cashreserven von rund 15 Milliarden Euro (135 Milliarden norwegische Kronen) verfügt. Damit besteht ein Drittel des Börsenwertes aus Cashreserven bei einem Fremdkapital von 20 Milliarden Euro.

Geteilter Analystenkonsens
Fundamental gesehen scheint die Aktie attraktiv, aber charttechnisch befindet sich der Wert in einer misslichen Lage. Der Wert befindet sich in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Diese Gemengenlage drückt sich auch in der Haltung der Analysten aus. Von insgesamt 42 Experten, raten neun zum Kauf, 21 zum Halten und zwölf zum Verkauf der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel beträgt 15,77 Euro. Mark Bloomfield von der Deutschen Bank sieht in dem Titel Potential bis 17,52 Euro.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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