Der Windanlagenbauer Nordex hat einen neuen Auftrag an Land gezogen. Wie der MDAX-Konzern am Dienstagmorgen mitteilt, handelt es sich bei dem Auftraggeber um ein deutsches Tochterunternehmen der in Spanien ansässigen Qualitas Energy Gruppe. DER AKTIONÄR beleuchtet die Details des Auftrags sowie die Auswirkungen auf den Aktienkurs.
Für den Windpark Wippershainer Höhe bestellte die Qualitas Energy Deutschland GmbH acht N163/6.X-Turbinen auf 164 Meter hohen Hybridtürmen. Die Gesamtleistung dieser Windkraftanlagen beträgt ganze 56 Megawatt. Zum Auftrag gehört zudem eine 20-jährige Premium-Vollwartung der Anlagen, um deren optimale langfristige Verfügbarkeit und Leistung sicherzustellen, wie es in der Pressemittelung von Nordex heißt.
Nur ein Tropfen im Ozean
Bei dem Windparkprojekt Wippershainer Höhe handelt es sich allerdings nur um einen kleinen Teil des insgesamt über drei GW umfassenden Wind-Portfolios von Qualitas Energy mit mehr als 100 Projekten in Deutschland. „Wir freuen uns sehr über die erneute Zusammenarbeit mit Qualitas Energy Deutschland. Dieser Auftrag spiegelt ihr Vertrauen in unsere Technologie und unsere Fähigkeit wider, effiziente, wirtschaftlichzuverlässige und zukunftsorientierte Technologie zu liefern", sagte Felipe Villalon Waldburg-Zeil, Nordex-Vertriebsleiter Zentraleuropa.
Die Nordex-Aktie reagiert vorbörslich mit einem Anstieg um 0,7 Prozent auf die Nachricht. Nachdem die Aktie jüngst die 40-Euro-Marke überwunden hat, ist nun das jüngst markierte Rekordhoch bei 44 Euro das nächste Etappenziel.
Der Strom positiver Nachrichten bei Nordex hält an. Die Krise, die den Kurs noch bis Mitte 2025 belastete, ist längst vergessen und die Aktie scheint aktuell kein Halten zu kennen. Anleger lassen die Gewinne laufen – seit Ausgabe 42/25 steht ein Plus von 85 Prozent zu Buche.
Heute, 08:47