Die Nebius-Aktie dreht am Mittwoch auf. Grund sind die guten Zahlen für das zweite Quartal. Der Umsatz hat sich um 454 Prozent auf 582,3 Millionen Dollar erhöht. Zudem hat Nebius sein Ausbauziel auf mehr als vier Gigawatt Rechenleistung angehoben und plant Investitionen von bis zu 25 Milliarden US-Dollar. Rückenwind liefern außerdem positive Analystenkommentare.
Der Verlust lag bei 0,68 Dollar je Aktie, deutlich weniger als die von Analysten geschätzten 1,46 Dollar. Der Auftragsbestand liegt bei knackigen 49 Milliarden Dollar.
Für 2026 plant Nebius Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe, ein Vielfaches der laufenden Umsätze. Allerdings haben sich die langfristigen Schulden auf rund 8,4 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Bleibt die Auslastung aus, sitzt Nebius auf Schulden und teurer Hardware.
Goldman Sachs bleibt bullish
Goldman Sachs-Analyst Alexander Duval verweist darauf, dass die Kapazität selbst bei höheren Preisen ausverkauft sei. Sein Kursziel lautet 248 Dollar. Baird rät ebenfalls zum Kauf, allerdings vorsichtiger mit 250 Dollar als Kurziel.
Nebius hat geliefert. eine gute Basis ist die Aktionärsstruktur: Nvidia hält 9,3 Prozent, Goldman Sachs meldete Anfang August 7,2 Prozent Anteil. Die vertraglich gesicherten Umsätze mit Kunden wie Microsoft und Meta summieren sich auf über 40 Milliarden Dollar. Anleger bleiben investiert.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nebius.
Heute, 17:45
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