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E.on: Die Zahlen sind da

E.on: Die Zahlen sind da
Foto: nitpicker/Shutterstock
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Maximilian Völkl Heute, 08:49 Maximilian Völkl
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Der Versorger E.on hat am Mittwoch seine Bücher für das abgelaufene Quartal geöffnet. Wetterbedingte Verzögerungen bei den Investitionen belasten etwas, dennoch sieht sich der Konzern weiterhin auf Kurs. Die Aktie notiert in einer ersten Reaktion leicht tiefer, der Ausbruch auf ein neues Hoch lässt noch auf sich warten.

E.on hat im ersten Halbjahr das bereinigte EBITDA leicht von 5,3 auf 5,4 Milliarden Euro gesteigert. Der bereinigte Nettogewinn legte ebenfalls von 1,8 auf 1,9 Milliarden Euro zu. Während der Gewinn im Netzgeschäft quasi stabil blieb, gab es im Vertrieb einen leichten Rückgang. Besser lief es dagegen im Geschäft mit Städten, Gemeinden, Gewerbe und Industrie.

Für das Gesamtjahr peilt E.on weiter ein operatives Ergebnis von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 2,7 bis 2,9 Milliarden an. Bis 2030 sollen es dann 13 Milliarden Euro respektive 3,8 Milliarden Euro sein.

Wetter belastet

Die Investitionen für Energieinfrastruktur und Digitalisierung lagen dagegen im ersten Halbjahr bei drei Milliarden Euro sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau. Witterungsbedingte Verzögerungen zu Jahresbeginn haben hier belastet. Diese sollen aber im Jahresverlauf nachgeholt werden. Für das Gesamtjahr stehen deshalb weiterhin 8,7 Milliarden Euro auf der Agenda – etwas mehr als 2025. Für die Jahre 2026 bis 2030 sind weiterhin rund 48 Milliarden Euro an Investitionen das Ziel.

Bei E.on ist der operative Gewinn eng mit dem Ausbau des Energienetzes verknüpft. Entsprechend wichtig wäre es, dass die Investitionen wieder steigen.

E.on (WKN: ENAG99)

Die Aktie reagiert zunächst leicht negativ auf die Zahlen. Diese bieten insgesamt wenig Überraschungen. In den kommenden Monaten dürfte sich der Blick vor allem auf die Investitionen richten. Für den AKTIONÄR bleibt der Versorger eine solide Halteposition, die für Dividendenjäger interessant ist.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: E.on.

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