Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
Foto: Shutterstock
08.05.2022 Michael Schröder

Marktführer profitiert von Sonderkonjunktur: Aktie vor Kaufsignal - Hintergründe und Ziele!

Die Sixt-Stammaktie hat die charttechnisch wichtige 130-Euro-Marke weiter im Blick. Mit dem Sprung über diese Hürde würde ein frisches Kaufsignal generiert. Geht es nach den Analysten, dürfte die Aktie schon bald auf die Überholspur wechseln. DER AKTIONÄR setzt bei dem Mobilitätsdienstleister ebenfalls auf steigende Kurse.

Berenberg hat die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 176 Euro belassen. Es gebe gute Signale für die Urlaubssaison, so Analystin Yasmin Steilen. Hauck Aufhäuser Lampe („Buy“) kommt zu einem ähnlichen Fazit. Die Quartalszahlen der Wettbewerber Avis und Hertz signalisierten, dass die Mietwagennachfrage das Angebot deutlich übertreffe und damit hohe Mietpreise ermögliche, so Analyst Simon Bentlage. Die jüngste Cyberattacke auf den Autoverleiher dürfte keine langwierig negativen Folgen haben. Er sieht die Aktie weiter bei 170 Euro fair bewertet.

Die Baader Bank bleibt zwar bei ihrer Verkaufsempfehlung, sieht mit dem Kursziel bei 148,70 Euro noch immer Potenzial für die Aktie. Der Autovermieter dürfte im ersten Quartal zwar gut abgeschnitten haben, so Analyst Christian Obst. Allerdings sei das aktuelle Margenniveau unter anderem mit Blick auf die steigenden Personalkosten nicht nachhaltig. Zudem sei unbekannt, wann und wie stark die Preise mit zunehmender Fahrzeugverfügbarkeit fallen könnten.

Nach vorläufigen Zahlen stehen für das Q1 Umsätze von 580 Millionen Euro (Vorjahr: 330 Millionen Euro) und ein Gewinn vor Steuern (EBT) zwischen 80 und 95 Millionen Euro (Vorjahr: minus 14 Millionen Euro) zu Buche. Im Gesamtjahr will der Mobilitätsdienstleister den Umsatz „deutlich steigern“ und ein EBT zwischen 380 bis 480 Millionen Euro erwirtschaften. Das sollte mit den endgültigen Zahlen am 12. Mai mindestens bestätigt werden. Im Jahresverlauf dürfte die breit gefasste Prognose bei zunehmender Visibilität modifiziert werden.

Sixt (WKN: 723132)

Sixt würde von einem anziehenden Sommergeschäft und einer Belebung bei den Geschäftsreisen profitieren. Der Sixt-Vorstand hat seine Hausaufgaben gemacht. Das Unternehmen dürfte noch eine Weile von hohen Mietpreisen einerseits und reduzierten Kosten andererseits profitieren. Mit dem zweiten und vor allem mit dem dritten Quartal stehen der Branche die stärksten Quartale erst noch bevor. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot daher weiter mit Hebel auf steigende Kurse.

Mehr Infos zum Real-Depot

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte: Derivate auf Sixt befinden sich im Real-Depot von DER AKTIONÄR.