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17.09.2021 Thorsten Küfner

Lufthansa: Tochter greift an

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Deutsche Lufthansa

Die Lufthansa-Tochter Eurowings will das Geschäft nach Nordeuropa ausdehnen. Ende März kommenden Jahres werde eine neue Basis mit zunächst fünf Flugzeugen in Stockholm eröffnet, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Köln mit. Zum Start suche man dort 150 neue Crew-Mitglieder.

Mit dem Angebot zu 20 europäischen Sonnenzielen und Hauptstädten will die Lufthansa-Tochter offensichtlich in die Lücke stoßen, die der kriselnde Anbieter Norwegian in Skandinavien offen lässt. Eurowings-Chef Jens Bischof setzt zudem auf Kaufkraft und Qualitätsbewusstsein der dortigen Kundschaft. Er erklärte: "Schweden ist ein Markt, der hervorragend zu unserer Ausrichtung als Value-Carrier für Europa passt."

Stockholm wird damit ab dem Sommerflugplan 2022 zum elften Eurowings-Standort in Europa. Neben sechs deutschen Flughäfen gibt es dann jeweils eine Basis in Palma de Mallorca, Prag, Pristina, Salzburg und Stockholm.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Mittel- bis langfristig betrachtet könnte sich die Expansion in Skandinavien auszahlen. Für die nächsten Quartale ist allerdings vorerst weiter mit tiefroten Zahlen zu rechnen. Ein zusätzlicher Belastungsfaktor ist die Kapitalerhöhung, die unausweichlich sein dürfte, um die hohen Staatshilfen (die ansonsten von Jahr zu Jahr teurer werden) zurückzuzahlen. Da sich der Kurs außerdem in einem intakten Abwärtstrend befindet, sollten Anleger die Aktie weiterhin meiden. 

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Lufthansa.

Mit Material von dpa-AFX

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