22.04.2020 Thorsten Küfner

Lufthansa: Langsam wird es brenzlig

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Deutsche Lufthansa

Viele europäische Länder erzielen Erfolge beim Kampf gegen das Coronavirus. Zudem gibt es bereits diverse Konzepte zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs (mehr dazu lesen Sie hier). Dennoch steht aktuell noch komplett in den Sternen, ab wann die Lufthansa wieder allmählich in den Normalbetrieb zurückkehren kann. Eine prekäre Lage.

Denn da derzeit rund 95 Prozent aller Flüge ausfallen, verliert der DAX-Konzern pro Stunde etwa eine Million Euro. Auf den Monat hochgerechnet, ergibt das ein Minus von mehr als 700 Millionen Euro. 

Angesichts eines stattlichen Eigenkapitalpolsters von 10,3 Milliarden Euro (Stand 31.12.), liquider Mittel von aktuell 5,1 Milliarden Euro und möglicher Sicherheiten in Form eigener Flugzeuge im Wert von über zehn Milliarden Euro ist die Lufthansa für diese schwierige Situation relativ gut gerüstet, dennoch bleibt der Aktienkurs unter Druck.

Neues Verkaufssignal droht

So ist die Aktie wieder unter die Marke von 8,00 Euro gefallen. Reißt der DAX-Titel nun auch noch das Krisentief bei 7,80 Euro, wäre dies ein klares charttechnisches Verkaufssginal.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Aufgrund des angeschlagenen Charts und der hohen Wahrscheinlichkeit einer umfangreichen Kapitalerhöhung sollten Anleger bei der Lufthansa trotz der enorm günstigen Bewertung  vorerst weiterhin an der Seitenlinie verharren. Denn es ist gut möglich, dass mutige Anleger hier demnächst sogar noch billiger einsteigen können. 

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

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