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31.08.2021 Thorsten Küfner

Lufthansa: Der nächste Tiefschlag

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Deutsche Lufthansa

Der Sinkflug der Lufthansa-Aktie hat sich zuletzt weiter fortgesetzt. Die jüngsten Daten des Flughafenverbands ADV geben wenig Grund zum Optimismus. Und nun hat sich mit dem Bankhaus Metzler nun auch noch eines der letzten Analysehäuser, welches bisher noch nicht zu Verkauf geraten hat, skeptisch geäußert. 

So wies Metzler-Analyst Guido Hoymann darauf hin, dass sogenannten Impfdurchbrüche den Investoren immer mehr Sorgen bereiten. Die Tatsache, dass diese Ansteckungen kurz vor der saisonal hohen Infektionsphase auftreten, könnte eine schwere Belastung für die Fluggesellschaften werden. Schließlich dürfte sich die ersehnte Rückkehr zu einer gewissen Normalität weiter verzögern. Er hat die MDAX-Titel deshalb von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt. Das Kursziel kappte er von 10,00 auf nur noch 7,20 Euro. 

Zudem hat Lufthansa-CEO Carsten Spohr nochmals erklärt, wie schwierig die Lage für den Konzern sei. Es dürfte noch längere Zeit dauern, bis für das Unternehme wichtige Märkte wie USA oder China wieder geöffnet werden. Er betonte: "Wir bereiten uns darauf vor, dass das noch mal ein langer, kalter Winter wird für uns als Airline."

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

DER AKTIONÄR bleibt ebenfalls eher pessimistisch gestimmt für den weiteren Kursverlauf der Lufthansa-Aktie.  Die Marktbedingungen bleiben extrem schwierig. Das Chartbild ist schwer angeschlagen, zudem dürfte eine Kapitalerhöhung den Kurs zusätzlich belasten. Anleger verharren daher weiterhin an der Seitenlinie. 

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Lufthansa.