8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
15.05.2019 Jan Paul Fori

Lufthansa: Darum befindet sich die Kranich-Aktie im Sturzflug

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Lufthansa

Auch am Mittwoch setzten die Lufthansa-Aktien ihre Talfahrt fort. An der Börse geht die Angst um, der Handelskrieg zwischen den USA und China, steigende Kerosinpreise und der Brexit könnten die Airline-Gewinne langfristig belasten. Zusätzlich zu den Befürchtungen der Analysten spricht ein weiterer Grund gegen den DAX-Titel.

Die rückläufige Konjunktur belastet weiterhin das Frachtgeschäft der Lufthansa. Wie DER AKTIONÄR berichtete, sank der Frachtnutzladefaktor um 8,4 Prozentpunkte auf 59,3 Prozent. Im Zuge der Ängste um zusätzliche Strafzölle könnte die Frachtsparte weitere Einbußen verzeichnen.

Auch die Sorge vor einem ungeregeltem Brexit und möglicherweise steigenden Kerosinpreisen belastet die Aktie weiterhin. Doch im Falle der Lufthansa-Aktie neigt die Börse zu übertreiben. Schließlich ist die deutsche Airline weitaus weniger stark vom Brexit betroffen als etwa der britische Konkurrenten British Airways.

Neben den Ängsten der Börsianer spricht auch aktuell das Chartbild gegen den DAX-Konzern. Kurzfristig orientierte Anleger sollten das Geschehen vorerst weiterhin von der Seitenlinie aus beobachten und nicht in das fallende Messer greifen.

Für langfristige Anleger bietet die Aktie dagegen mit einem KGV von 5 eine nach wie vor attraktive Investmentchance. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stoppkurs bei 16,80 Euro.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.