28.03.2019 Michael Schröder

K+S-Aktie: Neue Schätzungen im Überblick

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K+S
Trendthema

2018 ist abgehakt. Was zählt ist die Zukunft – auch bei K+S. Und die Aussichten sind alles andere als schlecht. Im laufenden Jahr ist bei dem Düngemittel- und Salzkonzern mit einem deutlichen Gewinnsprung zu rechnen. Auch der mittel- und langfristige Ausblick passen. Dennoch will der Funke bei der Aktie noch nicht so richtig überspringen. Das könnte sich aber bald ändern.

Wie wichtig bei K+S aber auch die Witterungsbedingungen sind, hat das Jahr 2018 eindrucksvoll gezeigt. Dochj der Vorstand hat seine Hausaufgaben gemacht und unter anderem die Speicherkapazität für Abwässer erhöht, um in Trockenzeiten mehr Puffer zu haben. Rückenwind dürfte es auch aus Kanada geben. Im neuen Werk Bethune wurden im Vorjahr bereits 1,4 Millionen Tonnen Kali produziert. 2019 sind nun bis zu 1,9 Millionen Tonnen geplant.  Die Kalimine in Kanada produziert dabei schon jetzt günstiger als die anderen K+S-Werke. Dank Skaleneffekten sinken mit steigenden Mengen die Produktionskosten. DER AKTIONÄR hat seine Schätzungen für das laufende Jahr und 2020 überarbeitet:

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Langfristig treibt K+S den Konzernumbau weiter voran. In dessen Zuge soll das EBITDA bis 2030 auf drei Milliarden Euro wachsen. Zu den ersten Schritten gehören dabei Einsparungen. Die Vereinbarung mit dem australischen Unternehmen Kalium Lakes hilft bei der Umsetzung der langfristigen Wachstumspläne.

Das Fazit hat Bestand: Nach den Zahlen startete die K+S-Aktie einen ersten Versuch, den massiven horizontalen Widerstand bei 17,75 Euro zu überwinden. Es blieb bei einem Versuch, im Anschluss erfolgte – wie so oft in den letzten Monaten – ein Rücksetzer. Mit den guten Aussichten im Gepäck und einem spürbar verbesserten Newsflow dürfte der nächste Anlauf nicht mehr lange auf sich warten lassen. Das erste Kursziel lautet daher weiterhin 20 Euro. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot vorerst weiter auf dieses Szenario.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.