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Krieg im Iran: Wird die Straße von Hormus schon wieder dicht gemacht?

Krieg im Iran: Wird die Straße von Hormus schon wieder dicht gemacht?
Foto: ChatGPT
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Thorsten Küfner Heute, 07:30 Thorsten Küfner

Im gestrigen Handel herrschte an den Weltbörsen wieder eine sehr gute Stimmung. Denn die vereinbarte 14-tägige Waffenruhe zwischen dem Iran sowie den USA und Israel sorgte für die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung der Lage. Zudem sollte die Straße von Hormus wieder freigegeben werden, was für die gesamte Weltwirtschaft wichtig wäre. 

So knickten daraufhin die zuvor stark gestiegenen Öl- und Gaspreise kräftig ein, hingegen zogen die Leitindizes rund um den Globus deutlich an. Eine Normalisierung der Schifffahrt in der Straße von Hormus würde gleich mehrere Probleme im globalen Handel lösen oder zumindest entschärfen. 

Doch dahinter stehen einen einzigen Tag nach Verkündung der Waffenruhe schon wieder ernsthafte Fragezeichen. Denn bereits gestern beschossen sich die beiden Kriegsparteien erneut gegenseitig. Und dieser Bruch der Vereinbarung könnte für eine weitere Kehrtwende in dem Konflikt sorgen. Denn die Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump könnten sich einmal mehr als nicht ganz richtig erweisen. So hat der Iran nicht bestätigt, dass die Straße von Hormus wieder komplett frei ist. Die iranische Hafenbehörde hat sogar explizit Schiffen davon abgeraten, ohne vorherige Abstimmung die Meerenge zu befahren. Dabei wurde etwa auch auf die Gefahr von Minen hingewiesen. 

Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete indes, dass der Iran den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus aus Protest über die anhaltenden Angriffe Israels im Libanon sowie den offenbar US-amerikanischen Beschuss der strategisch wichtigen Halbinsel Charg wieder blockieren könnte. Dem Bericht zufolge haben die Meerenge seit Beginn der brüchigen Waffenruhe gerade einmal zwei Öltanker passiert. Offenbar will der Iran nun eine Art Maut für die Durchfahrt erheben (mehr dazu lesen Sie hier). 


Repsol (WKN: 876845)

Es bleibt spannend, wie es mit der für den Ölmarkt und die gesamte Weltwirtschaft wichtigen Meerenge weitergeht. Indes profitieren Energieriesen, die wie Repsol operativ nicht in der Region tätig sind, von der aktuellen Situation sowie den immer noch relativ hohen Ölpreisen. Die immer noch relativ günstig bewertete Dividendenperle bleibt attraktiv. Der Stoppkurs kann bei 16,00 Euro belassen werden. 

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