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Krieg im Iran: Ölpreise steigen, 48‑Stunden‑Ultimatum läuft...

Krieg im Iran: Ölpreise steigen, 48‑Stunden‑Ultimatum läuft...
Foto: ChatGPT
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Thorsten Küfner Heute, 06:52 Thorsten Küfner

Die Situation im Nahen Osten spitzt sich immer weiter zu. Daher steigen auch die Ölpreise. So verteuerten sich Brent- und WTI-Öl um fünf Prozent auf 114 beziehungsweise 99 Dollar pro Barrel. Nach einem Ultimatum von US-Präsident Trump hat Teheran angekündigt, die Straße von Hormus komplett zu blockieren, sollte es zu Angriffen auf iranische Kraftwerke kommen.

In diesem Fall werde die zentrale Schifffahrtsroute für den globalen Ölhandel geschlossen bleiben – und erst dann wieder geöffnet werden, wenn die zerstörten Energieanlagen im Iran wiederhergestellt seien, erklärten die Revolutionsgarden über den staatlichen Sender Irib.

Bereits jetzt ist der Verkehr durch die Meerenge stark eingeschränkt. Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung kommt es immer wieder zu Angriffen auf Schiffe, wodurch die Passage für viele Tanker faktisch zum Stillstand gekommen ist. Vereinzelt gelingt es jedoch noch einzelnen Schiffen, die Route zu nutzen.

Auslöser der jüngsten Eskalation ist ein Ultimatum aus Washington: Trump hatte dem Iran eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um die Straße von Hormus vollständig und „ohne Drohungen“ freizugeben. Sollte dies nicht geschehen, drohte er mit gezielten Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes, „beginnend mit dem größten!“, wie er auf Truth Social schrieb.

Teheran reagierte darauf mit eigenen Drohungen. Für den Fall eines US-Angriffs kündigte die Führung an, sämtliche Energieanlagen und Entsalzungsprojekte mit Bezug zu den USA in der Golfregion ins Visier zu nehmen. Darüber hinaus erklärten die Revolutionsgarden, auch die Energie-, IT- und Kommunikationsinfrastruktur Israels angreifen zu wollen – ebenso wie „alle vergleichbaren Unternehmen in der Region mit US-Anteilseignern“.

Repsol (WKN: 876845)

Die Entwicklung der Lage im Nahen Osten und der Ölpreise ist natürlich eine große Belastung für die Weltwirtschaft. Hingegen profitieren Energieriesen, die wie Repsol nicht in der Region engagiert sind, umfangreich davon. Die immer noch relativ günstig bewertete Dividendenperle bleibt attraktiv. Der Stoppkurs kann vorerst noch bei 16,00 Euro belassen werden. 

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