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Krieg im Iran: Hoffnung auf Ende des verlustreichen Konflikts, Ölpreise geben nach

Krieg im Iran: Hoffnung auf Ende des verlustreichen Konflikts, Ölpreise geben nach
Foto: ChatGPT
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Thorsten Küfner Heute, 06:53 Thorsten Küfner

Die Ölpreise haben im gestrigen Handel deutlich nachgegeben. So verbilligte sich der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent um knapp sechs Dollar auf 104 Dollar. Bei der US-Sorte WTI ging es ebenfalls um rund sechs Dollar nach unten. Hier wurde auch wieder die Marke von 100 Dollar unterschritten. So müssen aktuell noch 98 Dollar gezahlt werden.


• Die Ölpreise sind zuletzt deutlich gefallen, weil Anleger auf eine diplomatische Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hoffen.

• Neue Zahlen des US-Kongresses zeigen hohe Verluste der US-Streitkräfte und erhöhen den politischen Druck auf Präsident Trump.

• Trotz des jüngsten Preisrückgangs bleiben die Ölpreise hoch, wovon Energiekonzerne wie TotalEnergies weiter profitieren.


Anlass für die Ölpreisschwäche ist die Hoffnung, dass es im Konflikt zwischen den USA und dem Iran bald eine Lösung am Verhandlungstisch geben dürfte. Zuletzt gab es diesbezüglich immer wieder vereinzelt positive Signale. Ein Grund dafür, warum die USA trotz offiziell harter Haltung und diversen Drohungen von Trump offen für eine Verhandlungslösung sein dürften, sind die hohen Verluste. Die jüngsten Daten des US-Kongresses sorgen nämlich in Washington für erhebliche Aufmerksamkeit. Laut einem Bericht des Congressional Research Service (CRS) kamen bislang 13 US-Soldaten ums Leben, mehr als 350 weitere wurden verletzt. Zudem sollen mindestens 42 Militärflugzeuge zerstört oder beschädigt worden sein. Zunächst hatte das Nachrichtenportal Daily Beast über die Angaben berichtet. Das CRS arbeitet als wissenschaftlicher Dienst für den US-Kongress und ist vergleichbar mit dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags. Das tatsächliche Ausmaß der Verluste war bislang öffentlich nicht bekannt. Der frühere Verteidigungsminister und heutige Kriegsminister Pete Hegseth hatte bisher keine umfassende Übersicht über die Schäden und Opfer veröffentlicht.

Angesichts dieser Zahlen dürfte der Rückhalt für Trumps Krieg in der Heimat weiter sinken. So stimmten in dieser Woche bereits erste Republikaner im Senat einer Resolution zu, die Trump im Konflikt besser kontrollieren soll. 

TotalEnergies (WKN: 850727)

Es dürfte spannend werden, ob es zu einem Ende des Krieges am Verhandlungstisch kommen wird. Trotz des jüngsten Rückgangs bleiben die Ölpreise weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies spielt natürlich großen Energiekonzernen wie etwa TotalEnergies voll in die Karten. Die immer noch relativ günstig bewertete Dividendenperle bleibt attraktiv. Der Stoppkurs sollte bei 55,00 Euro belassen werden.  

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