25.03.2015 Stefan Limmer

Infineon-Aktie: Da geht immer noch mehr

-%
DAX
Trendthema

Infineon hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rallye auf das Börsenparkett gelegt. Das Plus seit Oktober 2014 beläuft sich auf beeindruckende 60 Prozent. Seit einigen Tagen befindet sich die Aktie in einer Konsolidierung. Neue Hochs dürften jedoch nur noch eine Frage der Zeit sein.

Ein Großteil der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten empfiehlt die Infineon-Aktie weiter zum Kauf. Die jüngste Analystenstudie vom US-Analysehaus Bernstein Research  ist dagegen pessimistischer. Sie stufen die Chipaktie weiter mit „Market-Perform“ und einem Kursziel von 11 Euro ein. „Nach Jahren schmerzvoller Restrukturierung ist Infineon nun ein Halbleiterhersteller von hoher Qualität in Bezug auf Industrieanwendungen“, heißt es in der Studie. Die Münchener sollten künftig operative Margen von durchschnittlich 15 Prozent und ein Umsatzwachstum von sieben bis neun Prozent erzielen können. Deutlich mehr Kurspotenzial traut Analyst Janardan Menon von Liberum der Aktie zu. Er sieht den fairen Wert bei 12,20 Euro. Charles Bordes von AlphaValue traut der Aktie sogar noch ein Gewinnpotenzial von rund 14 Prozent zu.

Im Aufwind

Die Aufwärtsbewegung wurde durch positive Zahlen untermauert. „Wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Umsatz und Marge haben sich im abgelaufenen Quartal insbesondere durch den starken Dollar besser entwickelt, als wir es erwartet haben“, so zuletzt der Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss. Die hohen Wachstumsraten in der Halbleiterbranche rechtfertigen die die Bewertung der Aktie (2015erKGV: 20). Investierte Anleger bleiben dabei. Auch DER AKTIONÄR ist weiter optimistisch. Das Kursziel lautet 12,50 Euro.

(mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

Autoren: Gebert, Thomas
Seitenanzahl: 272
Erscheinungstermin: 05.12.2019
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-655-4