Der US-Präsident kümmert sich um die heimische Chipindustrie, wovon die Depot-2030-Überflieger Nvidia und Intel profitieren. Jetzt rückt auch Dell in das Rampenlicht – dicht gefolgt von IBM nach einem viral gegangenem Trump-Video.
Quantensprung bei IBM: Der Computer-Dino IBM legt nun richtig los. Nachdem sich die Depot-2030-Firma eine Milliarde Förderung seitens der US-Regierung gesichert hat, zeigt der Blick in ein neues SEC-Dokument, dass IBM über die nächsten fünf Jahre weitere zehn Milliarden Dollar in Quantencomputer investiert. 90 Quantensysteme hat IBM bereits an Kunden wie Start-ups und Universitäten ausgeliefert.
Nun ist am Wochenende ein Video vom 10. Dezember neu viral gegangen, indem Trump den IBM-Chef in den höchsten Tönen lobt: „Die Arbeit, die er geleistet hat. Er hat die Aktie von einem eher niedrigen Kurs auf einen sehr schönen Kurs gebracht. Ich sage nicht ‚hoch‘, weil ich sicher bin, dass Sie sagen werden, dass sie noch deutlich weiter steigen wird, oder? […] Er hat IBM in eine neue Stratosphäre gehoben … herzlichen Glückwunsch.“
Trump says $IBM is “going to go up a lot more.”pic.twitter.com/KgzV0qy19j
— Polymarket Money (@PolymarketMoney) May 31, 2026
Dell „großartig“
Damit rückt IBM wie Dell ins Rampenlicht der US-Investoren. Intel hat sich nach Rückendeckung der US-Regierung im Depot 2030 verdoppelt (siehe neues AKTIONÄR TV) und Dell den ganzen Markt überrascht. Jüngst gelang Dell ein Fünfjahresvertrag im Wert von 9,7 Milliarden Dollar zur Lieferung von Software für das US-Militär. Pikant: Bereits am 10. Februar kaufte Trump Dell-Aktien im Wert von einer Million bis fünf Millionen Dollar, wie laut Huffpost aus seinem periodischen Finanztransaktionsbericht hervorgeht. In der Zwischenzeit riet der US-Präsident der US-Bevölkerung „rauszugehen und einen Dell-Computer zu kaufen“. Denn: „Sie stellen ein großartiges Produkt her.“
(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR HSR erschienen und aktualisiert)
Quantenvorteil naht
Im Depot 2030 setzen wir neben den Überfliegern IonQ und IBM auf einen weiteren Quantenprofiteur. Dr. Heike Riel, Lead of IBM Research Quantum Europe, antwortete mir im Vorjahr in einem Teams-Call auf die Frage zum Durchbruch des Quantenvorteils (besser als klassische Computer): „Das Ziel ist es, bis 2029 hochskalierendes, fehlertolerantes Quantencomputing zu ermöglichen. (…) IBM ist zuversichtlich, dass die Bemühungen der Quanten Community im Jahr 2026 zum bereits genannten "Quantenvorteil" führen können.“ Die Depot-2030-Aktie IBM hat seit dem Rückkauf am 22. Mai bereits 25 Prozent zugelegt.
Weiterer Trade: Am Montag kaufen wir neu ins Depot 2030 einen Software-Giganten mit KI-Fantasie. Meine Überzeugung: Nach 50 Prozent Minus beginnt hier die Schnäppchenjagd und ein kräftiger Rebound!
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Heute, 15:27