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24.01.2022 Marion Schlegel

IBM gelingt Umsatzsprung – Aktie legt nachbörslich kräftig zu

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IBM

Eine starke Nachfrage nach Cloud-Software und IT-Services hat dem Computer-Urgestein IBM sein größtes Umsatzplus seit Jahren beschert. In den drei Monaten bis Ende Dezember legten die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 16,7 Milliarden Dollar (14,8 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss in Armonk mitteilte.

IBM (WKN: 851399)

Unter dem Strich verdiente IBM 2,3 Milliarden Dollar und damit gut eine Milliarde mehr als vor einem Jahr. Damals hatte das Quartalsergebnis allerdings auch stark unter hohen Kosten für den Konzernumbau gelitten.

IBM bemüht sich seit Jahren um eine Neuaufstellung, im November erst war ein großer auf IT-Infrastruktur ausgerichteter Konzernbereich unter dem Namen Kyndryl abgespalten worden. IBM setzt unterdessen auf neuere Geschäftsfelder wie Beratungs- und Analysedienste sowie Cloud-Services und künstliche Intelligenz.

Bei Anlegern kamen die Quartalszahlen gut an, die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kursgewinn von über fünf Prozent. Im Gesamtjahr 2021 erhöhte IBM den Umsatz um rund vier Prozent auf 57,4 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn nahm um knapp drei Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar zu.

Mit dem nachbörslichen Kursanstieg auf zuletzt 136,03 Dollar hat die Aktie von IBM gleich mehrere wichtige Unterstützungen zurückerobern können: die 38- und auch die 90-Tage-Linie. Zudem ist das Papier wieder knapp an die 200-Tage-Linie herangelaufen. Kann auch diese zurückerobert werden, könnte die Aktie zu ihrem zuletzt positiven Chartbild zurückkehren. Neueinsteiger warten dieses klare Signal ab. Bereits investierte Anleger bleiben weiter an Bord. Weitere wichtige Marken auf dem Weg nach oben sind: das Oktoberhoch 2021 bei 146,00 Dollar sowie das 52-Wochen-Hoch, das im Juni vergangenen Jahres bei 152,84 Dollar markiert wurde.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: IBM.

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