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HSBC ist „maximal bullisch“ für Aktien ‑ Iran‑Konflikt ist kein Wendepunkt

HSBC ist „maximal bullisch“ für Aktien ‑ Iran‑Konflikt ist kein Wendepunkt
Foto: Chat-GPT
DJ Industrial Average -%
Jochen Kauper Heute, 20:15 Jochen Kauper

Investoren scheinen den Iran-Konflikt bereits hinter sich gelassen zu haben – und das zu Recht, so zumindest lautet die Einschätzung der Analysten der HSBC.

Darstellung einer rennenden silbernen Bullen-Skulptur in urbanem Hintergrund
Quelle: Shutterstock Gen AI/Shutterstock

In der vergangenen Woche hat der S&P 500 seine Verluste seit Beginn des Nahostkonflikts vollständig aufgeholt. Nach der Nachricht über eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran erreichten sowohl der breite Marktindex als auch der technologielastige Nasdaq Composite neue Allzeithochs. Selbst die erneut gestiegenen Spannungen am Wochenende belasteten die Märkte am Montag kaum: Der Dow Jones blieb nahezu unverändert, während S&P 500 und Nasdaq jeweils nur leicht um etwa 0,25 Prozent nachgaben.

Infront DowJones (WKN: 969420)

Max Kettner, Chefstratege für Multi-Asset bei HSBC, erklärte, dass die jüngste Rallye dem historischen Muster entsprechen würde.

Es möge zunächst überraschend wirken, dass die Märkte in den letzten drei Wochen gestiegen sind, dies stehe aber völlig im Einklang mit früheren Entwicklungen, So Chefstratege Kettner.

Eine Analyse vergangener geopolitischer Krisen seit 1990 würde zeigen, dass der S&P 500 im Durchschnitt eine Woche nach solchen Ereignissen um etwa 1 Prozent und einen Monat später um rund 2,5 Prozent höher notiere, ergänzte Kettner.

Infront S&P 500 (WKN: A0AET0)

Kettner widersprach zudem der häufig geäußerten Meinung, dass der aktuelle Nahostkonflikt gravierendere Folgen haben könnte als frühere geopolitische Krisen. Seiner Ansicht nach überschätzen Marktteilnehmer solche Risiken im Nachhinein häufig.

Er betonte, dass er weiterhin „maximal bullisch“ für Aktien sei. Er argumentierte gegen skeptische Stimmen, die glauben, dass die schlimmsten Auswirkungen des Konflikts noch bevorstehen würden. Stattdessen seien die finanziellen Bedingungen in den letzten Wochen deutlich besser geworden, und auch die Gaspreise seien bereits gesunken.

Trotz der negativen Nachrichtenlage am Wochenende sieht Kettner weiterhin ein Kaufsignal für Aktien. Er erklärte, dass kurzfristige Rücksetzer gezielt genutzt werden sollten. „„Die Nachrichtenlage am Wochenende war sicherlich nicht ermutigend. Aber genau solche Rücksetzer wird man in den kommenden Wochen sehr schnell nutzen müssen“ so Kettner.

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