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18.10.2021 Maximilian Völkl

Herbe Enttäuschung: Philips kappt Prognose - Was bedeutet das für Siemens Healthineers?

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Philips

Der Medizintechnikkonzern Philips blickt auf ein schwaches drittes Quartal zurück und hat deshalb die Prognosen gekappt. An der Börse kommt das nicht gut an, die Aktie setzt die Talfahrt der vergangenen Wochen fort. Auch der deutsche Wettbewerber Siemens Healthineers reagiert mit leichten Verlusten.

Probleme in der Lieferkette und die Folgen eines Produktrückrufs machen Philips schwer zu schaffen. Im dritten Quartal gingen Umsatz und der operative Gewinn deutlich zurück. Zudem senkte der Konzern seine Erwartungen für dieses Jahr. Beim Umsatzplus wird ohne die Effekte von Übernahmen oder Wechselkursveränderungen nur noch mit einem Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet. Bei der EBITA-Marge wird nur noch eine leichte Verbesserung angepeilt. Bei beiden Werten war Philips zuletzt noch etwas optimistischer.

Im dritten Quartal sank der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 7,6 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn fiel um ein Viertel auf 512 Millionen Euro. Damit enttäuschte das Unternehmen die Erwartungen der Experten.

Philips (WKN: 940602)

Teilweise kämpft Philips mit hausgemachten Problemen. Die angespannten Lieferketten dürften aber auch Siemens Healthineers Sorgen machen und könnten sich hier ebenfalls auf die Zahlen auswirken. Langfristig stimmen die Aussichten beim DAX-Aufsteiger zwar weiter. Neueinsteiger müssen nach dem jüngsten Rücksetzer aber nichts überstürzen.

Mit Material von dpa-AFX

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