14.03.2019 Markus Bußler

Gold-Geheimtipp: 117 Prozent Potenzial

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Der Goldpreis konsolidiert und die Goldaktien präsentierten sich gestern uneinheitlich. Doch eine Aktie stach heraus: K92. Unser Gold-Geheimtipp kennt praktisch nur eine Richtung: die nach oben. Gestern konnte die Aktie auf ein neues Mehrjahreshoch steigen. Jetzt meldet sich David Medilek, Analyst bei der australischen Investment Bank Macquarie, zu Wort und rät zum Kauf des „Top Picks“, wie er K92 bezeichnet.

Wie auch DER AKTIONÄR sieht Medilek die gestrige Meldung von K92 äußerst positiv. K92 gab bekannt, dass man die formelle Entscheidung getroffen hat, die Verarbeitungsanlage auszubauen und die Produktion auf mehr als 100.000 Unzen pro Jahr zu steigern. Goldfolio-Leser wissen: Faktisch war diese Entscheidung schon seit einigen Wochen getroffen, schließlich begann K92 schon damit, bestimmte Maschinenteile zu ordern und die Flotte zu vergrößern. Doch durch den formellen Beschluss wurde das ganze jetzt noch einmal untermauert.

Im laufenden Jahr dürfte K92 68.000 bis 75.000 Unzen, nach dem der Ausabu der Anlage im laufenden Jahr über die Bühne gehen soll, soll die Produktion dann im kommenden Jahr auf 115.000 bis 125.000 Unzen steigen. Medilek rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinn je Aktie von 15 Cent. Sein Kursziel taxiert der Macquarie-Analyst auf 2,80 Kanadische Dollar. Für die nahe Zukunft sieht er vor allem zwei Kurstreiber: Die Produktionszahlen für das erste Quartal und die Finanzierung zum Ausbau der Anlage. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass diese Finanzierung in den kommenden zwei bis drei Wochen bekannt gegeben werden dürfte. Der große Teil beziehungsweise die komplette Finanzierung dürfte nach Ansicht von DER AKTIONÄR über Schulden gestemmt werden.

Das Kursziel von Macquarie liegt bei 2,80 Kanadischen Dollar – das entspricht einem Kurspotenzial von rund 117 Prozent. DER AKTIONÄR sieht zwar weiter Potenzial für die Aktie, glaubt aber, dass es zum Erreichen des Macquarie Kursziels tatsächlich noch eines großen Explorationserfolges bedarf und K92 rund fünf Millionen Unzen nachweisen muss.