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04.06.2020 Thorsten Küfner

Gazprom: Die Aufholjagd geht weiter - was ist jetzt zu tun?

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Gazprom

Die Ölpreise haben zuletzt weiter Stück für Stück Boden gut machen können. Dies ist auch eine gute Nachricht für den weltgrößten Erdgasproduzenten Gazprom. Denn der russische Konzern verfügt mit Gazprom Neft über eine ölproduzierende Tochter, zudem sind die Gaspreise in vielen Lieferverträgen auch an den Ölpreis gekoppelt. 

Dementsprechend stark hat sich daher zuletzt die Gazprom-Aktie entwickelt, die sich allein seit Mitte Mai um knapp 20 Prozent verteuert hat. Aus charttechnischer Sicht wäre es nun durchaus gesund, würde der Kurs eine kleine Verschnaufpause einlegen. 

Doch auch weitere Sorgen um die Pipeline Nord Stream 2 oder Meldungen wie etwa die, dass es bei der Gasproduktion für die China-Pipeline corona-bedingt immer wieder Probleme gibt, konnten die Aktie zuletzt kaum belasten.

Gazprom (WKN: 903276)

Für ein Investment in Gazprom-Aktien benötigt man starke Nerven und einen langen Atem. Wer darüber verfügt, kann weiterhin bei der mit einem 2021er-KGV von 6 und einem KBV von 0,3 immer noch sehr günstig bewerteten Aktie des Weltmarktführers einsteigen. Zur Absicherung sollte der Stoppkurs nun auf 4,20 Euro nachgezogen werden.