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Facebook-Gründer Zuckerberg: Jetzt ist es genug

Facebook-Gründer Zuckerberg: Jetzt ist es genug
Foto: Börsenmedien AG
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Florian Söllner 25.02.2014, 08:07 Florian Söllner

Der Höhenflug der Facebook-Aktie geht weiter. Mittlerweile ist die 50-Euro-Marke geknackt. Der Übernahme-Hunger von Facebook -Gründer Mark Zuckerberg ist nach dem Mega-Deal um den Kurznachrichtendienst WhatsApp jedoch vorerst gestillt. "Nachdem man eine Firma für 16 Milliarden Dollar gekauft hat, hat man erst einmal für eine Weile genug", sagte Zuckerberg am Montag auf dem Mobile World Congress in Barcelona.

Er antwortete auf die Frage, ob Facebook noch am Fotodienst Snapchat interessiert sei, bei dem angesehene Bilder von alleine verschwinden. Facebook soll versucht haben, Snapchat für drei Milliarden Dollar zu kaufen, blitzte aber ab. Einer der Snapchat-Gründer veröffentlichte Anfang des Jahres einen E-Mail-Wechsel mit Zuckerberg bei Twitter .

Mit den 16 Milliarden Dollar bezog sich Zuckerberg auf den Grund-Preis bei der WhatsApp-Übernahme. Mit weiteren Auszahlungen an Gründer und Mitarbeiter liegt der Gesamtwert des Deals bei 19 Milliarden Dollar. Der Preis sei nicht zu hoch, betonte Zuckerberg auch in Barcelona: "WhatsApp ist schon an sich mehr als das wert" - und sei für Facebook angesichts möglicher Kooperationen noch wertvoller.

Potenzial enorm

Facebook verspricht, WhatsApp zunächst werbefrei zu halten. Doch gewaltige Umsätze eröffnet alleine die mögliche Einführung einer höheren Gebühr. Da mittlerweile viele User die Hauptkommunikation mit ihren Freuden über WhatsApp erledigen, wäre ein großer Teil bereit, pro Monat einen Dollar zu bezahlen. Auch weil aufgrund der richtigen Strategie "Wachstum vor Profit“ WhatsApp mittlerweile nur noch schwer durch kleinere Anbieter ersetzbar ist.

Die hypothetische Einführung einer höheren Gebühr würde bereits 5 Milliarden hochprofitablen Jahresumsatz in die Kasse spülen. Hinzu kommt der Wert der Daten und der wertvolle Zugriff auf Telefonnummern – was künftige Services rund um Internettelefonie eröffnet. 19 Milliarden Dollar sind aus Sicht von Facebook nicht zuviel. Zumal es die Eliminierung eines harten Konkurrenten gratis obendrauf gibt und ein großer Teil des Kaufpreises über Aktien bezahlt wurde. Auch beim Vergleich des Wertes pro User schneidet WhatsApp gut ab – Facebook kann diese Ratio durch den Deal für sich senken.

Quelle: Börsenmedien AG

Gewinne laufen lassen!

Facebook ist ein beeindruckender Deal gelungen. Auch das Timing passt: WhatsApp bringt Facebook gerade zu einem Zeitpunkt Wachstumsfantasie zurück, da sich die Zuwachsraten beim sozialen Netzwerk normalisiert hatten. Die Aktie bleibt ein spannendes Investment. Der Aufwärtstrend ist voll intakt.

Quelle: Börsenmedien AG

(Mit Material von dpa-AFX.)

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