17.09.2019 Michael Schröder

Evotec: Fünf Wochen danach, aber auch wenige Tage davor

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Evotec
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Den 14. August werden Evotec-Anleger nicht so schnell vergessen. An diesem Tag hat das Biotech-Unternehmen im Zuge der Bekanntgabe des Halbjahresergebnisses seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Die Aktie ging dennoch kräftig in die Knie. Seit fünf Wochen arbeitet der Titel den Kurssturz auf. Die Zeit für ein Comeback scheint reif.

Der Rücksetzer hatte es in sich. Mit der Präsentation des Halbjahresberichts notierte die Evotec-Aktie noch bei 25,70 Euro. doch dann ging es abwärts. Den vorläufigen Tiefpunkt markierte die Aktie eine Woche nach der Vorlage der Halbjahreszahlen am 21. August bei 18,19 Euro. Seitdem arbeitet der Titel an einer Stabilisierung - und dem überfälligen Comeback.

Zahlreiche Kaufempfehlungen und vielversprechende Einschätzungen von Seiten der Analysten sind nach dem Kursrutsch bislang mehr oder weniger verpufft. Auch Insiderkäufe des Vorstandsvorsitzenden Werner Lanthaler haben der Aktie des Biotechunternehmens bisher nicht auf die Sprünge geholfen.

Das könnte sich bald ändern. Denn operativ stimmt das Bild. Fundamental gibt es nichts zu bemängeln. Das Unternehmen ist an einer Vielzahl hochinteressanter Projekte beteiligt, die das Potenzial haben, in den kommenden Jahren für starke News zu sorgen.

Evotec (WKN: 566480)

DER AKTIONÄR sieht die aktuelle Korrekturphase weiter als langfristig hervorragende Kaufchance – und spekuliert im Real-Depot zudem mit einer Trading-Position auf eine kurzfristige Gegenbewegung. Gelingt der nachhaltige Sprung über die Marke von 20,84 Euro, sollten schnell wieder Kurse zwischen 22,00 Euro und 24,00 Euro möglich sein.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Akien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.