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28.08.2014 Marion Schlegel

Evotec-Aktie: wie gewonnen, so zerronnen – nun startet Drägerwerk durch

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Evotec

Der TecDAX ist am Donnerstag mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 1.251 Punkte in den Tag gestartet. Insgesamt überwogen die Verlierer. Mit Abstand das größte Minus verzeichnete die Aktie von Evotec. Das Papier verlor 4,7 Prozent auf 3,75 Euro. Noch am Vortag war der Wert der mit Abstand größte Gewinner im TecDAX. Was war passiert? Erneute Übernahmespekulationen hatten tags zuvor den Biotechtitel um über acht Prozent nach oben getrieben. „Als Interessenten wurden die Briten GlasxoSmithKline und Johnson & Johnson genannt, die sich angeblich einen Schlagabtausch um Evotec liefern sollen“, sagte ein Börsianer. Nachdem bislang nichts konkret wurde, sei die Fantasie nun wieder abgeflaut. Interessant war, dass Evotec exakt zu Handelsbeginn in den USA nach oben geschnellt war. Gespannt dürften Anleger deswegen auf den heutigen Start an der Wall Street warten. Mit dem Rücksetzer am heutigen Vormittag ist Evotec wieder unter das August-Zwischenhoch und auch unter die 200-Tage-Linie, die bei 3,81 Euro verläuft, zurückgerutscht. Die Aktie bleibt für risikobereite Anleger aber dennoch weiter interessant. Sie bleiben mit einem Stopp bei 2,80 Euro investiert.


Drägerwerk: Top-Gewinner im TecDAX
Während Evotec den TecDAX deutlich nach unten drückte, konnte ein anderes Papier dem Index Unterstützung verleihen. Die Aktie von Drägerwerk notiert am Morgen 2,7 Prozent im Plus bei 72,70 Euro. Beflügelt wurde der Wert von einer Aufstufung durch die Analysten der Privatbank Berenberg, die Drägerwerk von „Hold“ auf „Buy“ hochgesetzt haben, das Kursziel wurde jedoch leicht von 85 auf 83 Euro zurückgenommen. Das Gewinnpotenzial des Medizin- und Sicherheitstechnik-Herstellers werde vom Kurs nicht ausreichend widergespiegelt, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bardo senkte nach dem Gewinneinbruch im zweiten Quartal und der Senkung des Unternehmensausblicks zwar seine Schätzungen, blickt aber optimistisch in die Zukunft. Noch schöpfe das TecDAX-Unternehmen sein Potenzial nicht voll aus. Das dürfte sich aber ändern.

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(Mit Material von dpa-AFX)

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