23.07.2015 Maximilian Steppan

Endlich größere Brüste: Aurelius macht es möglich!

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DAX
Trendthema

DER AKTIONÄR hatte schon bereits vor dem Jahreswechsel auf einen möglichen Zukauf bei der Beteiligungsgesellschaft Aurelius hingewiesen. Nun hat das Münchner Unternehmen die Akquisition der Schönheitskliniken-Kette Transform Cosmetic Sugery aus Großbritannien bekanntgegeben.

Damit dürfte Transform die Rechtsstreitigkeiten, die durch die fehlerhaften Implantate des französischen Herstellers Poly auch in den Transform-Kliniken entstanden waren, beigelegt haben. Denn dieser Umstand war ein Ausschlusskriterium für die Übernahme gewesen. Die Frage der Haftung für die ausstehenden Rechtsstreitigkeiten musste erst geklärt werden Die Transform-Kliniken bieten klassische Verschönerungen wie Faltenaufspritzung, Fettabsaugungen und Brustvergrößerungen an. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.Verkäufer ist Candlewick, ein Joint Venture zwischen TPG und Goldman Sachs. 

Lange Historie

Das Unternehmen ist auf der Insel der führende Anbieter von chirurgischen und nicht-chirurgischen kosmetischen Eingriffen. 1974 gegründet hat Transform eine über 40-jährige Geschichte im Bereich der hochqualitativer Patientenbetreuung. Transform differenziert sich vor allem durch eine Mischung aus hochqualifizierten Ärzten, spezialisierte kosmetische Kliniken, ein umfangreiches Nachsorge-Angebot und engagiertes Pflegepersonal. Mit 27 Kliniken in England, Schottland, Wales und Nordirland und zwei kosmetischen Spezialkliniken in Manchester und London setzt Transform Standards und engagiert sich so für den guten Ruf der gesamten Branche. Transform setzt auf ein ganzheitlich am Patienten orientiertes Angebot mit exzellenter klinischer Betreuung und hervorragenden Ergebnissen.
Transform hat über sein enges Partnernetzwerk Zugang zu weiteren Kliniken in Schottland, Nordirland und in Südostengland. Transform hat sich im Laufe der Zeit zu einem Gütesiegel innerhalb der Industrie entwickelt und steht heute für klinische Exzellenz, höchste Qualität und ein konsequent am Patienten ausgerichtetes Angebot. Das integrierte Modell von Transform erlaubt die vollumfängliche Betreuung der Patienten von der Patientenanfrage bis zur post-operativen Nachsorge.

Der Umsatz der Klinikkette liegt bei rund 45 Millionen Euro bei leicht positivem EBITDA. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass der Kaufpreis "Aurelius-typisch" ist. Die Firma ist bekannt dafür, Assets zu teils symbolischen Kaufpreisen zu erwerben.

Wachstumsbranche

Dr. Dirk Markus, Vorstandsvorsitzender von AURELIUS: „Transform ist im Bereich der plastischen Chirurgie Marktführer in Großbritannien. Im Laufe von 40 Jahren hat das Unternehmen ein nationales, integriertes Netzwerk von Krankenhäusern und Kliniken aufgebaut und sich den Ruf klinischer wie medizinischer Exzellenz und erstklassiger Nachsorge erarbeitet. Wir freuen uns darauf, das weitere Wachstum des Unternehmens zu unterstützen und sehen in dieser Branche derzeit eine enorme Nachfrage.“

Kaufsignal abwarten

Die Aurelius-Aktie reagierte auf die Nachricht mit einem Kursplus von mehr als einem Prozent. Mit dem Sprung über das bisherige Jahreshoch von 45,87 Euro würde, würde ein Kaufsignal generiert werden. Für noch nicht investierte Anleger wäre das das Signal für einen Einstieg.


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