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03.03.2021 Fabian Strebin

DWS Group: Unterbewerteter Dividendenwert im Aufwind

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DWS Group

Die DWS Group probt wieder den Ausbruch, nachdem in diesem Jahr mehrere Versuche fehlschlugen. Operativ ist der Vermögensverwalter wieder in der Spur und hat verschiedene Meilensteine früher erreicht als geplant. Damit richtet sich der Blick wieder auf Wachstum und damit die Expansion im Ausland.

Die Ziele für Nettozuflüsse beim Kapital und die Kosten-Ertrags-Quote wurden übererfüllt im vergangenen Jahr. Eigentlich sollten erst für Ende 2021 bestimmte Werte wie weniger als 65 Prozent bei der Kostenquote erzielt werden. Schon im vierten Quartal 2020 rutschte der Vermögensverwalter mit 64,9 Prozent nun unter diese Marke.

China im Fokus

Effizienter zu werden war eines der Ziele nach dem Börsengang im März 2018. Noch immer gehören rund 80 Prozent der Anteile der DWS der Deutschen Bank. Aber der Konzern ist eigenständiger geworden und hat seine Strukturen angepasst. Der Vermögensverwalter ist bereits verschiedene Kooperationen in Asien eingegangen. Vor allem China dürfte aufgrund regulatorischer Änderungen zunehmend interessanter werden. Denkbar sind auch M&A-Transaktionen in dieser Region. Das Management hat angekündigt, dass man nicht nur organisch wachsen möchte.

Im freundlichen Gesamtmarkt hat gestern auch die Aktie der DWS deutlich zugelegt. Der Abwärtstrend bei 35,90 Euro wurde nach oben durchbrochen, ob das nachhaltig ist, muss sich in den kommenden Tagen aber noch zeigen. Indes hat sich bei 35,50 Euro eine Unterstützung ausgebildet. Hält der Rückenwind an, gilt es als nächstes die Hürde bei 36,55 Euro zu nehmen.

DWS Group (WKN: DWS100)

Mit einem erwarteten 2021-er KGV von 12 ist die Aktie günstiger bewertet als die Peers (16). Zudem schlägt das Management eine Ausschüttung von 1,81 Euro für 2020 vor. Das ist mehr als vergangenes Jahr. Konservative Anleger können noch immer bei dem Wert zugreifen und setzen einen Stopp bei 28,00 Euro.