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16.03.2015 Michael Schröder

Drillisch und Wirecard: Mit gemeinsamer mobiler Bezahllösung Richtung Rekordhoch

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Drillisch

Die im TecDAX gelisteten Unternehmen Wirecard AG und Drillisch AG haben eine strategische Zusammenarbeit im Bereich mobiles Bezahlen geschlossen. Im Rahmen der Kooperation wird der netzunabhängige Telekommunikationsanbieter Drillisch die ab Sommer 2015 verfügbare mobile Bezahllösung boon von Wirecard anbieten.

Die Drillisch AG ist mit über zwei Millionen Kunden einer der großen netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Als virtueller Mobilfunknetzbetreiber (MVNO) gestaltet das Unternehmen flexible Angebote an mobilen Sprach- und Datendiensten und bietet seinen Kunden über die zugehörigen Unternehmen und Marken ein umfassendes Portfolio innovativer Produkte und Dienstleistungen.

Als eines der weltweit führenden Technologieunternehmen für multifunktionale mobile Bezahllösungen setzt Wirecard auf die Entwicklung eigener Innovationen. Neben kundenspezifischen Lösungen bietet die Wirecard Gruppe eine Vielzahl an Software-, Payment- und Banking-Produkten für den Omni-Channel-Commerce.

Die Vermarktung des neuen Angebots wird über die beiden Drillisch-Tochtergesellschaften, eteleon AG und yourfone GmbH, erfolgen. Finanzielle Eckdaten wurden nicht bekannt.

Beide TecDAX-Aktien haben noch Kurspotenzial: Drillisch befindet sich im Höhenflug und überzeugt durch gute fundamentale Aussichten sowie eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik. Drillisch gehört mit einem Anstieg von rund 30 Prozent zu den besten TecDax-Werten des Jahres. Ein Ende der Aufwärtsbewegung scheint aber nicht in Sicht.

Die Aktie von Wirecard glänzt seit mehreren Wochen mit Relativer Stärke. Nach dem charttechnischen Ausbruch über die Marke von 28 Euro ist das Papier bis zuletzt an die 42-Euro-Marke. Auch hier lautet das Fazit: Ein Ende der Aufwärtsbewegung scheint vorerst nicht in Sicht.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6