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17.02.2021 Marion Schlegel

Dividendenliebling Novartis: Das läuft mit Bill Gates

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Novartis

Wie der Schweizer Pharmakonzern am heutigen Mittwoch bekannt gegeben hat, arbeitet Novartis zukünftig bei der Entwicklung einer Therapie für die Sichelzellkrankheit (SCD) mit der Bill & Melinda Gates Foundation zusammen.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, eine einmalig zu verabreichende In-vivo-Gentherapie zur Heilung der SCD zu entwickeln, wie Novartis am Mittwoch mitteilte. Die Stiftung werde das Projekt finanziell unterstützen und Novartis werde seine Expertise in der Medikamentenentwicklung und Gentherapie in diese Zusammenarbeit einbringen. Angaben zur Höhe des Beitrags der Stiftung werden allerdings nicht gemacht.

"Bestehende gentherapeutische Ansätze zur Behandlung von Sichelzellerkrankungen sind in großem Maßstab schwer umzusetzen und es gibt Probleme die breite Mehrheit der Betroffenen damit zu erreichen", sagte Jay Bradner, Hämatologe und Präsident des Novartis Institute for BioMedical Research (NIBR) ). "Dies ist eine Herausforderung, die kollektives Handeln erfordert, und wir freuen uns, die Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation bei der Bewältigung dieses globalen ungedeckten medizinischen Bedarfs zu haben."

SCD ist eine erbliche Blutkrankheit, erklärt Novartis. Sie betreffe Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Jährlich würden mehr als 300.000 Menschen mit SCD geboren.

Die Aktie von Novartis kommt allerdings weiter nicht richtig in die Gänge. Das Papier war Ende Januar auf ein neues Mehrmonatshoch ausgebrochen, konnte dieses Niveau aber nicht verteidigen. Zuletzt gelang es dem Papier aber die 200-Tage-Linie erfolgreich zu testen. Diese gilt es auch weiterhin zu verteidigen, andernfalls würde sich das charttechnische Bild eintrüben. Ein erneut positives Signal würde die rasche Rückeroberung des Septemberhochs 2020 bringen. DER AKTIONÄR bleibt langfristig weiterhin zuversichtlich. Zudem bleibt Novartis ein verlässlicher starker Dividendenzahler. Derzeit beträgt die Rendite 3,6 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)