Ein einst dynamisch wachsender Goldproduzent ist nach einer gekappten Prognose ins Straucheln geraten. Die Aktie wurde zuletzt kräftig abverkauft. Für Rohstoffexperte Markus Bußler ist diese Marktreaktion jedoch übertrieben. Gleichzeitig halten sich hartnäckig Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch einen großen Player der Branche. Für mutige Anleger bietet sich auf dem aktuellen Niveau eine interessante Einstiegschance.
Noch vor wenigen Jahren galt der Konzern als einer der dynamischsten Akteure der Branche. Getrieben von Übernahmen und steigender Produktion konnte das Unternehmen seine Position im globalen Goldsektor deutlich ausbauen. Doch zuletzt hat sich das Bild eingetrübt: Technische Probleme und ungeplante Wartungsarbeiten belasten die Förderleistung. Die Folge: Die Erwartungen an die Produktion mussten nach unten angepasst werden – ein empfindlicher Dämpfer für die Investmentstory.
Gerade die zentrale Schlüsselmine, einst das Aushängeschild des Konzerns, liefert nicht mehr die erhofften Ergebnisse. Gleichzeitig steigen die Kosten, während die operative Effizienz spürbar nachlässt. In einem Umfeld, in dem Größe und Skaleneffekte entscheidend sind, wird genau das zunehmend zum Problem. Denn die Branche befindet sich in einer Phase fortschreitender Konsolidierung, in der angeschlagene Produzenten schnell ins Visier finanzstarker Wettbewerber geraten. Binnen weniger Wochen wurde nahezu ein Drittel der Marktkapitalisierung bei dem Goldproduzenten ausgelöscht. Zugleich halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach das Unternehmen ins Visier eines großen Branchenplayers geraten sein könnte.
Für spekulativ orientierte Anleger ergibt sich daraus jetzt eine spannende Ausgangslage. Rohstoffexperte Markus Bußler hat den Wert in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR zum Kauf empfohlen. Alle Hintergründe lesen Sie ab Seite 38.
Weitere Themen im Heft:
Schwarze Zahlen in Sicht!
Dieser kleine Ölproduzent hat in den letzten Jahren ein spannendes Portfolio aufgebaut und dürfte nun bald Gewinne schreiben. (S. 10)
Kleine Monster, große Gewinne
Der Verkaufserfolg von Pokémon Pokopia hat der Aktie des japanischen Gaming-Konzerns einen Schub verliehen – doch die Euphorie verpufft. Weshalb? (S. 32)
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Die Geduld der Investoren wird erneut auf die Probe gestellt. Die Zahlen für 2025 waren schwach, der Ausblick ohne Esprit. Schafft der neue CEO Michael Leiters die Wende? (S. 36)
Jetzt beginnt der Übernahmepoker
Die UniCredit hat ein Übernahmeangebot für die Commerzbank vorgelegt. Doch auf den zweiten Blick ist das nicht so eindeutig, wie es scheint. (S. 42)
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