Enttäuschend. Viel besser lässt sich die bisherige Performance der Klarna-Aktie an der Wall Street nicht beschreiben. Mitte September 2025 noch bei 40 Dollar über der zuvor festgelegten Spanne gepreist, sind die Anteile des schwedischen Zahlungsanbieters im Jahr 2026 auf bis zu 12,50 Dollar abgerutscht. Nun sendet ein Insider ein positives Signal.
Via Pressemitteilung haben die Skandinavier bekanntgegeben, dass der Vorsitzende des Board of Directors und Chief Product & Design Officer, Michael Moritz, zwischen dem 03. und 11. März etwa 3,5 Millionen Aktien von Klarna erworben hat. Gegenwert: knapp 50 Millionen Dollar.
Moritz setzt damit ein Ausrufezeichen nach der enttäuschenden Quartalsbilanz vom 19. Februar. Der Anbieter einer "Buy Now, Pay Later" (BNPL)-Zahlungsmethode konnte zwar erstmals in einem Quartal mehr als eine Milliarde Dollar erlösen. Der Markt reagierte allerdings verschnupft auf den Nettoverlust von 26 Millionen Dollar.
Klarna muss es definitiv besser schaffen, die dynamisch wachsende Kundenbasis zu monetarisieren. Die Schweden zählen inzwischen 118 Millionen aktive Nutzer rund um den Globus und konnte allein im vierten Quartal 115.000 neue Händler gewinnen. Die Anzahl der Bankkunden verdoppelte sich in etwa auf 15,8 Millionen.
Moritz sendet mit seinen Insiderkäufen ein erstes positives Signal nach einer enttäuschenden Performance in den ersten sechs Monaten, die Klarna nun an der Börse in New York notiert ist. Anleger goutieren das positive Signal mit einem Kursplus von knapp sieben Prozent. Nach Ansicht des AKTIONÄR ist es für einen Einstieg noch zu früh. Mit einem deutlich besseren Chance-Risiko-Verhältnis wartet hingegen ein anderer Top-Titel auf. Im Aktien-Report "Die Anti-PayPal-Aktie: Stabil. Profitabel. Unterschätzt." erfahren Sie, welcher Payment-Wert jetzt so richtig durchstartet.
Heute, 14:55