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Foto: Deutsche Telekom AG
11.07.2019 Maximilian Völkl

Deutsche Telekom: Wo liegt die Schmerzgrenze?

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Deutsche Telekom

Die Fusion von T-Mobile US und Sprint steht bei der Deutschen Telekom weiter im Fokus. Während die Telekommunikationsbehörde FCC weiter ihre Zustimmung signalisiert, bleibt die Entscheidung des Justizministeriums offen. Die Deutsche Telekom muss nun entscheiden, wie weit man bei den Zugeständnissen gehen will – und wo die Schmerzgrenze liegt.

FCC-Chef Ajit Pai hat auf einer Konferenz bestätigt, dass sich „nichts geändert“ habe. In den kommenden Wochen erwartet er, dass die Zustimmung für den Deal erfolgen könnte. Für die Telekom ist das zwar erfreulich, doch der größere Unsicherheitsfaktor bleibt das US-Justizministerium. Dieses fordert weitreichende Zugeständnisse, die den Aufbau eines neuen vierten Wettbewerbers im US-Mobilfunkmarkt ermöglichen.

Neben der neuen T-Mobile US wären nach dem Deal aktuell lediglich noch die Platzhirsche Verizon und AT&T auf dem Markt. Ob der Verkauf von Frequenzen und der Prepaid-Marke Boost an Dish ausreichen, um die Zustimmung des Justizministeriums zu erhalten, bleibt weiter offen.

Kursziel 18 Euro

Doch die Telekom muss auch darauf achten, dass man nicht zu weit geht. Bei zu hohen Auflagen könnte die Fusion nicht mehr wirtschaftlich sein, dann wäre ein Verzicht auf den Zusammenschluss sinnvoller. Es gebe bereits Differenzen zwischen Mutter und Tochter, wie viele Zugeständnisse tragbar seien, so Bank-of-America-Analyst Frederic Boulan. Unabhängig davon bleibt er optimistisch für die T-Aktie und belässt das Votum auf „Buy“. Sein Kursziel lautet 18 Euro.

Deutsche Telekom (WKN: 555750)

Es bleibt völlig offen, wie das Justizministerium entscheidet. Klar ist aber: Auch ohne Fusion bleibt die wachstumsstarke US-Tochter in der Spur. Anleger sollten deshalb nicht in Panik verfallen und bei der Telekom an Bord bleiben. Für Konservative ist die Dividendenperle weiter eine gute Wahl.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Telekom.

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