Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
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16.06.2016 Maximilian Völkl

Deutsche Telekom: Das schaut nicht gut aus

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Deutsche Telekom

Das Chartbild bei der Deutschen Telekom hat sich deutlich eingetrübt. Nach der monatelangen Seitwärtsbewegung ist die T-Aktie durch die negative Stimmung am Markt unter Druck geraten. Inzwischen notiert der Titel im Bereich der wichtigen Unterstützung bei 14,30 Euro. Die Analysten bleiben nach der jüngsten Maßnahme der Bundesregierung bullish für die weitere Entwicklung.

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für die Deutsche Telekom von 18 auf 19 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Das Festnetzgeschäft sei der entscheidende Wachstumstreiber auf dem heimischen Markt, so Analyst Matthijs Van Leijenhorst. Einen deutlichen Beitrag zum Konzernerfolg leiste zudem T-Mobile US.

Ähnlich optimistisch äußert sich die britische Investmentbank Barclays. Analyst Daniel Morris hat das Votum auf „Overweight“ mit einem fairen Wert von 19 Euro belassen. Die T-Aktie sei einer seiner Favoriten in der Branche. Der Konzern habe durch das Geschäft mit dem Glasfasernetz noch sehr großes Aufwärtspotenzial.

350 Millionen für Glasfaser

Der zuständige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Regierung ein Sonderprogramm für den Glasfaserausbau für Gewerbegebiete über 350 Millionen Euro auflegt. Insgesamt sollen dadurch Investitionen von einer Milliarde Euro angeregt werden. Kritiker halten das neue Programm allerdings nicht für ausreichend, um wirklich Fortschritte bei der Versorgung mit schnellem Internet zu erzielen. Der Bund sollte sich von seinen Telekom-Aktien trennen und den Erlös in den Glasfaserausbau investieren", erklärte beispielsweise Tabea Rößner von den Grünen.

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Stopp beachten

Die T-Aktie liegt fundamental weiterhin gut im Rennen. Charttechnisch hat sich das Bild aber deutlich eingetrübt. Sollte die untere Begrenzung des Seitwärtstrends bei 14,30 Euro reißen, rückt der Stoppkurs bei 13,70 Euro in den Fokus. Anleger bleiben an Bord, sollten aber wachsam sein.

(Mit Material von dpa-AFX)

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