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09.09.2020 Thorsten Küfner

Deutsche Post: Es wird gestreikt, was nun?

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Deutsche Post

In einem relativ freundlichen Marktumfeld kann auch die Aktie der Deutschen Post zumindest einen Teil der im Zuge der allgemeinen Marktkorrektur erlittenen Verluste wieder wettmachen. Dass der Kurszuwachs deutlich geringer ausfällt als bei den meisten anderen DAX-Titeln könnte mit der Meldung über neue Warnstreiks zusammenhängen. 

Wie bereits angekündigt, haben nun einige Post-Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen sowie am Münchner Briefzentrum ihre Arbeit niedergelegt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hintergrund hierfür sind die zuletzt erfolglos beendeten Tarifverhandlungen zwischen der Post und Ver.di. Während der Bonner Logistikriese aktuell ein Lohnplus von 1,5 Prozent bietet, wollen die Angestellten eine Steigerung von 5,5 Prozent. Ver.di will durch die Warnstreiks den Druck auf den Post-Vorstand erhöhen. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 21. und am 22. September stattfinden.

Deutsche Post (WKN: 555200)

Die Warnstreiks sind ein klares Zeichen an den Post-Vorstand mehr aber vorerst noch nicht. Die Auswirkungen dieses regional begrenzten Streiks auf die operative Geschäft des DAX-Konzerns sind aktuell noch nicht zu erwarten. Da die mittel- bis langfristigen Perspektiven für die Post unverändert gut sind, können Anleger weiterhin beim Musterdepot-Title zugreifen (Stopp: 30,50 Euro). 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Deutsche Post.   
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.