21.10.2019 Alicia Höfler

Deutsche Lufthansa: Das macht die Aktie nach dem Streik

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Deutsche Lufthansa
Trendthema

Die Ufo-Warnstreiks bescherten dem Lufthansa-Konzern kein erholsames Wochenende. Der für Sonntagmorgen angekündigte Streik wurde auf den ganzen Tag ausgeweitet, sodass es zu einigen Flugausfällen an deutschen Flughäfen kam. Betroffen waren ausschließlich innerdeutsche Flüge. Insgesamt hatte der Aufruf der Ufo nur mäßigen Erfolg – 90 Prozent der Mitarbeiter erschienen pünktlich am Arbeitsplatz.

Nicht zuletzt, weil die Lufthansa mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen für alle Teilnehmer drohte. DER AKTIONÄR berichtete. Außerdem räumte der Luftfahrt-Konzern seinen Mitarbeitern zwei Prozent mehr Gehalt ein. Das Zugeständnis übersteigt die ursprüngliche Forderung der Ufo – aber zu einer Anerkennung weiterer Tarifforderungen ist die Lufthansa nicht bereit.

Unbeeindruckt von dem Dauerstreitthema zeigt sich der Aktienkurs. Charttechnisch wichtig wird jetzt die 16-Euro-Marke. Nach den Gewinnwarnungen im Juni, entstand hier eine Gap. Gelingt es diesen Widerstand zu überwinden, liegt das nächste Kursziel bei 17,04 Euro, dem Mai-Tief. Sollte sich der kurzzeitige Aufschwung nicht fortsetzen, wartet bei 14,43 Euro die nächste Unterstützung.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Trotz des verbesserten Chartbilds bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Lufthansas Frachtsparte leidet unter den schwierigen Marktbedingungen und der seit April intakte Abwärtstrend ist noch nicht überwunden. Mutige Anleger können aber zugreifen und einen Stopp bei 11,40 Euro platzieren.

Hinweis: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.