Investieren wie Peter Lynch - So geht's
25.08.2020 Fabian Strebin

Deutsche Bank und Commerzbank schalten in Rallye-Modus: Jetzt kaufen?

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Commerzbank

Nach einem Horrorabsturz im Frühjahr erholten sich die Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank schrittweise. Das Niveau vor dem Corona-Crash konnte zwar noch nicht erreicht werden, aber die Papiere entwickelten sich deutlich besser als der Branchenindex Euro-Stoxx-Banks. Trotz der Wirtschaftskrise ist noch Potenzial vorhanden.

Die Commerzbank-Aktie hat den aktuellen Trend bestätigt, da der Kurs sich zuletzt an die 200-Tage-Linie bei 4,55 Euro annäherte, aber dann wieder nach oben abdrehte. Dabei wurde auch der Widerstand bei 4,74 Euro geknackt. Nun kann es mit der Marke von fünf Euro ganz schnell gehen. Obwohl die Aktie in den letzten Wochen teilweise seitwärts lief, hat der Wert seit Mitte März wieder knapp 50 Prozent zugelegt. Hier wird deutlich, wie wichtig Timing ist: Seit Jahresanfang liegt die Notierung immer noch 13 Prozent im negativen Bereich. Der Euro Stoxx notiert im gleichen Zeitraum jedoch 34 Prozent tiefer.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Die Aktie der Deutschen Bank pendelt ebenfalls seit Wochen in einer Seitwärtsrange. Angetrieben vom positiven Marktumfeld wurde die Marke von acht Euro nun abermals geknackt. Wichtig bleibt weiterhin, dass sich der Kurs endlich längerfristig darüber hält. Der nächste Widerstand kommt bei 8,73 Euro in den Fokus in Form des Abwärtstrends, der seit dem Frühjahr vorliegt. Die Aktie hat seit Jahresanfang 20 Prozent zugelegt und damit die Peers in Europa outperformt.

Die allgemeine Rallye scheint nun auch die Aktien der deutschen Großbanken erfasst zu haben. Mutige können bei beiden Titeln noch zugreifen, das Kursziel für die Deutsche Bank liegt bei 11,00 Euro. Anleger sichern sich mit einem Stopp bei 6,80 Euro nach unten ab. Bei der Commerzbank-Aktie liegen die entsprechenden Ziel- und Stopp- Marken bei 7,00 Euro und 4,00 Euro.



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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.


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Deutsche Bank (WKN: 514000)