04.02.2015 Andreas Deutsch

Deutsche Bank: Schlechteres Rating - na und?!

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Deutsche Bank
Trendthema

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) sieht auf den europäischen Bankensektor wegen künftig geringerer Staatshilfen schwierigere Zeiten zukommen. Die Anleger ficht das nicht an – sie greifen bei der Deutschen-Bank-Aktie dennoch weiter zu.

Die Aktie der Deutschen Bank gewinnt am Mittwochmorgen ein halbes Prozent auf 27,35 Euro und setzt damit ihren Höhenflug fort. Seit Jahresanfang hat der Titel nun bereits neun Prozent gewonnen. Für die leidgeprüften Aktionäre der Deutschen Bank ist das eine ganze Menge. Charttechnisch sieht es gut aus: Den Widerstand bei 26,85 Euro hat die Aktie überwunden. Nun rückt der Widerstand bei 28,30 Euro in den Fokus. Sollte diese Hürde genommen werden, sollte es schnell in Richtung 30 Euro gehen.

S&P droht

Allerdings könnte es laut der Ratingagentur S&P bald ungemütlich werden für die Deutsche Bank. Genau wie der Commerzbank droht der Deutschen eine Abstufung ihrer Kreditwüdigkeit. Das gab S&P am Dienstagabend bekannt.

Aktie hat Nachholpotenzial

Die Rallye an den Aktienmärkten hat dazu geführt, dass einige Aktien bereits eine hohe Bewertung aufweisen. Da richtet sich das Augenmerk der Anleger zunehmend auf die Aktien, die bislang keiner haben wollte. Zum Beispiel die Deutsche Bank. Kursfantasie ergibt sich zum einen durch das QE-Programm der EZB, zum anderen durch die neue Strategie der Deutschen Bank. Das Unternehmen will Kosten sparen und sich fit machen für die Digitalisierung. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel bei 33 Euro, der Stopp sollte bei 20,50 Euro gesetzt werden.

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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