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05.01.2015 Andreas Deutsch

Deutsche Bank: "Hervorragende Chancen"

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DAX

Die Deutsche Bank will bei dem Geschäft mit sehr reichen Kunden hierzulande noch eine Schippe drauflegen. Der Bereich würde seit Jahren stark wachsen, heißt es. Die Aktie des deutschen Marktführers erholt sich unterdessen weiter.

Die größte deutsche Bank will das Wachstum im Geschäft mit reichen Kunden weiter ankurbeln und sieht "hervorragende Chancen", ihre Marktführerschaft auszubauen. Das verwaltete Vermögen sei seit 2009 jährlich um zwölf Prozent auf fast 118 Milliarden Euro gewachsen, sagte der Deutschlandchef der Sparte Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM), Joachim Häger, der Euro am Sonntag. "Diese Wachstumsdynamik wird sich eher noch beschleunigen."

Es gebe ansehnliche Nettomittelzuflüsse. Das Wachstum des Gesamtmarkts in den vergangenen Jahren bezifferte Häger auf drei bis vier Prozent. Bei der teilverstaatlichten Commerzbank lag der Anstieg nach Aussagen des Bereichsvorstands Gustav Holtkemper zuletzt bei vier bis fünf Prozent. Die zweitgrößte deutsche Bank wolle in diesem Bereich „sportlich wachsen“. Die Bank verwaltete zuletzt nach eigenen Angaben rund 47 Milliarden Euro für reiche Kunden und ist damit die Nummer zwei in dem Bereich.

Neben den beiden großen deutschen Banken tummeln sich Privatbanken wie das Bankhaus Lampe, Berenberg, M.M. Warburg, Merck Finck & Co., Metzler oder Hauck & Aufhäuser sowie die großen internationalen Bankkonzerne Credit Suisse oder die UBS in diesem Geschäftsfeld. Es gehört zu den wenigen wachsenden Bereichen der Branche.

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Chance für Mutige

Charttechnisch sieht es nun wieder etwas besser aus für die Aktie der Deutschen Bank. Der Titel hat sich vom Dezember-Tief bei xx auf 25,26 Euro hoch gearbeitet. DER AKTIONÄR sieht die meisten Risiken im Aktienkurs eingepreist, so dass der Titel für 2015 Überraschungspotenzial hat, zumal er mit einem KGV von 11 im Branchen- sowie im historischen Vergleich ausgesprochen günstig bewertet ist. Das Kursziel lautet 33 Euro, der Stopp sollte bei 21,50 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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